MusenLust Logo

Die Sommerpause ist zu Ende!

Auch bei uns ist die Sommerpause jetzt zu Ende.
Die Seminarseite hat ein Lifting bekommen, unser Webmaster Jan Weskott hat die Seite nun auch smartphone-kompatibel gemacht. Der Herbst kann kommen.
Für einige Workshops gibt es noch freie Plätze. Und:
für 2016 ist in Berlin ein Workshop über Musicalsongs geplant – vorausgesetzt, es finden sich genügend Menschen, die teilnehmen möchten. Man darf gespannt sein.

zu den Workshops 2015 und 2016

 

Songtext-Basisseminar mit Edith Jeske:
erste Termine für Januar und Februar 2015

Samstag, 17. Januar (13 Uhr) – Mittwoch, 21. Januar (open End)
Mechernich / Nähe Köln
Basis-Seminar à la Jugendherberge zum Sparpreis:
220 EUR
Details
Das Seminarprogramm ist identisch mit dem anderer Basisseminare. Allerdings findet es in einer derzeit unvermieteten großen Wohnung statt, wo mit Schlafsack und Isomatte spartanisch, dafür aber kostenfrei übernachtet werden kann. Ein Badezimmer steht zur Verfügung und eine Küche. Versorgen werden wir uns selbst, indem wir gemeinsam kochen.
Auf diese Weise können die Kosten niedrig gehalten werden.
(Übrigens ist das auch ein sehr schönes Weihnachtsgeschenk mit hervorragendem Preis-Leistungs-Verhältnis)
(Maximale Teilnehmerzahl 15 Personen)
Buchungen und Anfragen:
MuluLogorig
seminare@musenlust.de 

Samstag, 21. Februar (13 Uhr) – Mittwoch, 25. Februar (open End)
Münster
(für Katzenallergiker leider ungeeignet)
Basis-Seminar
(Maximale Teilnehmerzahl 8 Personen)
360 EUR
Details

Buchungen und Anfragen:
MuluLogorig
seminare@musenlust.de 

Gordon November – Albumproduktion auf der Straße

Neuigkeiten von Gordon November (Celler Schule 2011)

Eine Albumproduktion ist aufwendig und kostet sehr viel Geld. Dass es mit etwas Reiselust auch billiger geht und teilweise sogar besser klingt, beweist Gordon November. In der Vergangenheit hat Gordon November sein Können bereits mehrfach unter Beweis gestellt, beispielsweise den Potsdamer Chansonpreis (1. Preis + Publikumspreis) gewonnen. Jetzt stand er jedoch vor der Aufgabe, sein erstes richtiges Studioalbum zu produzieren. Was er jedoch nicht wollte, waren computerbasierte Sample-Instrumente aus der Box. Sie klingen kalt und haben keine natürlichen „Vibrationen“. Das wollte er seinen Songs, welche er jahrelang und in mühevoller Kleinarbeit geschrieben hat, nun wirklich nicht an tun.

SONY DSCEr hatte jedoch kein Studio, keine Instrumente und auch kein Geld, sich eines von beiden zu leisten. Seine Lösung ist so einfach wie genial: Gemeinsam mit seinem Gitarristen Rares Popsa bastelte sich Gordon November ein mobiles Aufnahme-Rack, bestehend aus einem Audiointerface und mehreren Mikrofonvorverstärkern, und suchte sich Räume und Instrumente. SONY DSCSo landeten sie beispielsweise bei den Klavieraufnahmen im Klavierhaus Hermann in Trossingen, bei den Schlagzeugaufnahmen in der Musikschule, bei den Synthesizern halfen sie sich mit einer Kirchenorgel aus. Und die Streicheraufnahmen ersetzten sie mit einem alten Harmonium – Baujahr 1928. Diese Geschichte fand sogar Deutschlands größte Recordingzeitschrift SONY DSC„Sound & Recording“ so interessant, dass sie in ihrer Ausgabe vom Dezember 2013 eine 6-seitige Reportage darüber brachten.

„Was dabei herauskam war purer Sound“, sagt Gordon November. „Die Instrumente klangen so warm und hatten so viele Obertöne, dass wir plötzlich bei den anderen Instrumenten fast nichts mehr nachbearbeiten mussten. Früher mussten wir an allen Instrumenten feilen und schneiden.“ Die Ergebnisse hielt Gordon November in mehreren Video-Reportagen fest.

Wenn Ihr alle Folgen sehen möchtet, dann klickt doch mal auf LIKE bei facebook auf gordonnovember . Derzeit veröffentlicht er alle Video-Reportagen.

Als Vorgeschmack gibt es hier die zweite Folge – im Klavierhaus Hermann

 

Gedichte des Monats, 4. Ausgabe

von Michael Feindler (Celler Schule 2010)

Liebe Leserschaft,

in den vergangenen Tagen habe ich mir manchmal die Frage gestellt, worüber sich Frau Merkel eigentlich aufregt. Wer nichts zu verbergen hat, muss doch auch nicht fürchten, von der NSA abgehört zu werden – oder? Zudem ging es um Dienstgespräche, also um Gespräche im Dienste der Demokratie. Und wenn demokratische Entscheidungsprozesse ohnehin transparent gestaltet werden, müssten die Inhalte der Gespräche doch auch direkt oder indirekt (in Form von konkreten Ergebnissen) an die Öffentlichkeit gelangen. Ist nur so ein Gedanke. Aber vielleicht gab es für die NSA auch berechtigte Gründe davon auszugehen, dass in Deutschland Politik manchmal hinter verschlossenen Türen betrieben wird. Ist ebenfalls nur so ein Gedanke.

Die ganze Abhörgeschichte bleibt jedenfalls spannend. Nach dem Motto „Angriff ist die beste Verteidigung“ preschten kürzlich hohe Tiere des amerikanischen Auslandsgeheimdienstes vor und stellten die These in den Raum, die Deutschen seien mit Sicherheit nicht besser und hätten bestimmt schon den einen oder anderen Amerikaner abgehört. Diese Idee des gegenseitigen Belauschens fand ich so interessant, dass ich sie in Reime verpackt habe (wobei sich der Text gegen Ende mehr und mehr von der Realität entfernt):

Der Abhörskandal

Geheimdienst A hat ungestört
Regierung B oft abhört
und ungeniert viel spioniert.
Ganz ähnlich hat Geheimdienst B
Regierung A aus Übersee
sehr int’ressiert oft nachgespürt.

Doch B bekommt auf einmal raus:
„Die andern spionier’n uns aus
als gäb’s hier lauter Terrorzellen!“
Die Presse reagiert empört
und schreibt, das sei ja unerhört
und unverzüglich einzustellen!

Geheimdienst A bleibt recht gelassen
und meint: „Das könnte Euch so passen!
Wir stellen erst mal gar nichts ein.“
Die Forderung sei allerhand,
bei A sei sei nämlich längst bekannt:
Dort hört Geheimdienst B gern rein.

Regierung C – ein Nachbar A’s –
hat an der Sache sichtlich Spaß
und meint, es würde naheliegen,
auf Spionage zu verzichten
und lieber offen zu berichten,
anstatt sich lauschend zu bekriegen.

Der Vorschlag ist als Scherz gemeint –
doch A und B sind schnell vereint:
Die Abhhörspielchen hören auf.
So wird sich zügig aufgerafft,
Geheimdienst A wird abgeschafft,
Geheimdienst B folgt gleich darauf.

Das eigentliche Argument
für diesen raschen Umschwung nennt
nach all den Spionage-Jahren
erst A, dann B im Interview:
„Wir geben es ja beide zu:
Wir müssen dringend Gelder sparen!“

015Gerne lasse ich mich öffentlich abhören und anschauen und freue mich auf ein baldiges Wiederlesen und ganz besonders auf eure Lauschangriffe bei meinen Auftritten!

Weitere Infos:
auf meiner Homepage,
Dumm nickt gut und 
facebook

Filmkomponistin Christin Henkel hat keine Angst vor C-Dur

Da ist sie wieder: Christin Henkel, Filmkomponistin Composer & Singer/Songwriterin, Absolventin der CellerSchule 2013, ein musikalisch-kreatives Kaleidoskop aus München, dessen bunte Facetten vom Texten, Lieder schreiben und Klavier spielen bis hin zum Komponieren von Filmmusik reichen.

Wie schreibe ich einen Hit?! – diesem Geheimnis geht Christin in ihrem Lied „Keine Angst vor C-Dur“ auf den Grund. Ein Patentrezept voll musikalischer Raffinesse, bei dem die Chart-Platzierung am Ende sicher ist ;).

Weitere Infos über Termine und künstlerische Arbeiten gibt es auf ihrer Website www.filmkomponistin.de .

Außerdem werdet ihr bei Facebook auf dem Laufenden gehalten. 

Gedichte des Monats, 2. Ausgabe

von Michael Feindler (Celler Schule 2010)

Werte Leserschaft!

Zugegeben – in Städten wie Passau oder Meißen ist es durchaus verständlich, wenn sich die Menschen Anfang Juni über das Wetter beklagen. Schließlich ziehen es die meisten von uns vor, im Sommer von sich aus ins Freibad zu gehen, statt zu hoffen, dass das Schwimmbad nach Hause kommt. Aber auch Leute, die nicht vom Hochwasser betroffen waren und sind, lassen es sich nicht nehmen, über das Wetter zu schimpfen. Wer sich darauf keinen Reim machen kann, erhält hier einen Erklärungsversuch:

Bewölkte Stimmung

Die Straßen sind mal wieder nass,
seit vielen Wochen nervt uns das –
wir haben schließlich Mai!
Es nieselt, regnet, stürmt und weht,
doch selbst zum Junianfang geht
der Regen nicht vorbei.

Was fällt dem Wetter bitte ein?
Soll das nun unser Frühling sein?
Vom Sommer ganz zu schweigen!
Uns stört die hohe Wolkenzahl,
der Himmel sollte endlich mal
die blaue Seite zeigen.

Jetzt fehlt ja nur noch, dass es schneit!
Wir haben diesen Regen leid,
doch scheint’s ihn nicht zu jucken.
So müssen wir das Wetter halt –
ob trocken, heiß, ob feucht, ob kalt –
auch diesmal wieder schlucken.

Wir nehmen’s aber selten leicht,
selbst wenn der Regen einmal weicht –
dann stört uns bald die Hitze.
Das ganze Klima nervt uns hier!
Die schlechte Laune treiben wir
beim Wetter auf die Spitze.

So bleiben wir stets abgelenkt,
bevor noch jemand daran denkt,
sich Dingen zuzuwenden,
die unser Leben heut erschwer’n
und zweifellos zu ändern wär’n
mit unsern eig’nen Händen.

Der Frust wird dadurch umgekehrt:
Obwohl man sich so gern beschwert
(erst recht in deutschen Ländern),
wie störend dieses Wetter sei,
entspannt uns eines doch dabei:
Wir können’s heut nicht ändern.

Unabhängig vom Wetter werde ich im Juni an diesen Tagen und Orten auf der Bühne stehen:

  • Mittwoch, 05.06.2013 – Bamberg – Soloprogramm „Dumm nickt gut„, Katholische Hochschulgemeinde, 20.00 Uhr
  • Donnerstag, 06.06.2013 – Clausthal-Zellerfeld – Soloprogramm „Dumm nickt gut“, Technische Universität, 20.00 Uhr
  • Samstag, 08.06.2013 – Burg (bei Magdeburg) – Soloprogramm „Dumm nickt gut“, Kabarett CAT-stairs, 19.30 Uhr
  • Freitag, 14.06.2013 – Fürstenfeldbruck – Programmauszüge im Rahmen des Wettbewerbs „Paulaner Solo“, Veranstaltungsforum, 20.00 Uhr
  • Montag, 17.06.2013 – Aachen – Soloprogramm „Dumm nickt gut“, RWTH, Humboldt-Haus, 19.00 Uhr
  • Samstag, 22.06.2013 – Rostock – hier spiele ich ein paar Lieder im Vorprogramm zur großen Zirkus-Fantasia-Show (und CD-Release-Party) der wunderbaren Band „Les Bumms Boys“ (bekannt von der Dresdner Late-Night-Show „Spätzünder“), mehr Infos hier: www.lesbummmsboys.de
  • Dienstag, 25.06.2013 – Frankfurt/Oder – Soloprogramm „Dumm nickt gut“, Europauniversität Viadrina, Audimax, 20.00 Uhr

Der Monatsgedicht kann  unter monatsgedicht@michael-feindler.de jederzeit bestellt oder wieder abbestellt werden, wenn einem danach sein sollte. Das wäre jedoch schade. Daher: Auf baldiges Wiederlesen!

Songtexten mit Lucy Lay, ein Werkstattbericht (2.Teil)

 

Hier kommen Vanessa Kagels Eindrücke:

Ich war völlig begeistert, wie viele Teilnehmer da waren. So viele junge Musiker, die alle etwas über die Kunst des Textens wissen wollten, das war so großartig zu sehen. Und das ist auch die tollste Nachricht die ich weitergeben kann.
Es gibt da draußen noch Künstler, denen das gute Handwerk am Herzen liegt. Yes!

Da saß ich also mit meiner ersten Klasse und freute mich wie ein Schneekönig auf die nächsten 90 Minuten.
Begonnen habe ich meine Stunde mit der Übung für Fremd- und Selbstwahrnehmung (ICH BIN …). Es war erstaunlich wie exakt die Lösungen ausgefallen sind und die Lust am Schreiben (nicht am tippen) ist enorm gestiegen.
Einige kamen danach auch zu mir und meinten, dass sie jetzt öfter wieder einen Stift und ein Blatt zu Hand nehmen werden und den PC mal beiseite lassen.
Wir hatten uns somit alle schon ein wenig kennen gelernt und gingen dann zu den einzelnen Liedtypen über.
Ich kann mich noch genau erinnern, dass mich dieses Thema beim ersten Mal total faszinierte, da ich nie erwartet hätte dass es im Songschreiben verschiedene Typen gibt. So ging es auch den Teilnehmern in meiner Gruppe.
Was für ein Gefühl, wenn ein „aaaahhhh“ durch die Runde geht und man über den meisten ein kleines Lichtlein angehen sieht.  Das waren dann auch schon neunzig viel zu kurze Minuten, die uns trotz allem sehr bereichert haben.

In meinem Aufbau Workshop wollte ich speziell auf die Probleme der einzelnen Teilnehmer eingehen. Sei es in einem Text, den sie mir vorlegten oder einem speziellen Problem, das sie beim Schreiben haben.  Wie löst man Blockaden, wie komme ich weiter, wie überarbeite ich einen Text, wie kann ich mit Kritik an meinem Text umgehen?
Es war eine Achterbahn der Gefühle. Beim Vorlesen einiger Texte wurde dem Texter beim Vorlesen schon klar, welche Kleinigkeiten noch verbessert werden könnten und durch die laute Bestätigung oder das Kopfnicken der Teilnehmer und auch von mir wurde der jeweilige Künstler von alleine einen Kopf größer. Euphorie pur.

Und das wiederum waren gute Beispiele für den Rest der Gruppe. Es lohnt sich mutig zu sein und den Text zu besprechen. Aus einigen sprudelten die angestauten Fragen nur so heraus. Sie redeten sich ihre Schwierigkeiten von der Seele und teilten sie lauthals mit. Dadurch fühlten sich andere im Kurs verstanden und gingen wiederum auf die Erlebnisse ein und teilten ihre Erfahrungen. Ein Hin und Her wie es schöner nicht sein kann.
Auch ich konnte meine Erfahrungen teilen und lerne dabei noch etwas.

Mein großes Ziel in den Seminaren war,  den Teilnehmen zu zeigen, dass es sich lohnt über seine Texte nachzudenken, dass es Spaß macht sie zu perfektionieren und dass man keine Angst zu haben braucht, sich mit neuen “Werkzeugen“ an einen neuen Text zu wagen.
Es wurden viele Tipps erteilt, viel gelacht, sich „ausgekotzt“ und geholfen.

Es war eine wunderbare Erfahrung für mich, die ich gerne mit der Frau teilen möchte, die mir so viel beigebracht hat und ohne die ich dieses Wissen gar nicht gehabt hätte.
Danke Edith!

Songtexten mit Lucy Lay, ein Werkstattbericht (1.Teil)

von Frieder Does – mit einem kleinen Vorwort von Edith Jeske

 

 

 

 

 

 

Vanessa Kagel und Frieder Does haben schon etliche Workshops bei mir hinter sich, und es ist mir ein riesiges Kompliment, dass sie immer wiederkommen – ich glaube, sie sind die Spitzenreiter unter meinen Wiederholungstätern. Und nun hat es sich ergeben, dass man die beiden zu einem Workshop gebeten hat – einer, in dem sie neben Vocalcoaching und Songwriting auch Songtexten gegeben haben.
Wie es war, hat Frieder für uns in Teil 1 aufgeschrieben, Vanessa in Teil 2
Also dann:

Frieder Does:
Das Ganze wurde etwas aufgeteilt. Vanessa hatte Vocalcoaching 1-3 und Text 1&3. Ich war für Songwriting 1-2 und Texten 2 zuständig. Für eine Coaching-Einheit hatte man immer 1 1/2 Stunden. Schwer genug also, da das Wichtigste reinzupacken.
Ich kann dir natürlich jetzt größtenteils nur von mir erzählen. Aber das ist spannend genug :)

Texten 1
Da hat Vanessa unsere Teilnehmer erst mal langsam ins Thema eingeführt. Dafür hat sie das Ich-bin-Spiel benutzt, das wir auch in Hamburg gemacht haben. Dabei kamen wahnsinnig tolle Resultate bei raus und die Teilnehmer haben gemerkt, dass es beim Texten um viel mehr geht, als nur irgendwelche Reime zu finden und die aneinander zu reihen.  Auf einmal gabs noch eine Möglichkeit mehr, ans Texten heranzugehen: eine Geschichte schreiben.

Texten 2
Das war dann meine Aufgabe. Um die Leute locker zu kriegen, hab ich sie erstmal ins kalte Wasser geschmissen und einen Kaltstart gemacht. Ich weiß noch genau was ich gedacht habe, als ich das zum ersten Mal machen musste und bei den Teilnehmern wars genau dasselbe. Erst mal waren alle geschockt und wussten gar nicht, was sie jetzt so plötzlich machen sollten, ohne sich vorher Gedanken zu machen. Und wieder kamen wahnsinnige Ergebnisse bei raus. Die Jungs und Mädels waren total überrascht, was so alles passieren kann, wenn man den Kopf einfach mal ausmacht und die Hand und das Herz regieren lässt. Einer war sogar schon so weit, dass er seinen Kaltstart komplett in Reimen geschrieben hat, das war der Wahnsinn. Manche waren sogar richtig poetisch – da waren wirklich tolle Musiker dabei!
Das war schön, das Glänzen in den Augen der Musiker zu sehen, wenn sie dabei waren, etwas für sich Neues zu entdecken und die ersten Erfolge zu feiern.

Danach hab ich mich an den Songfahrplan gemacht. Unglaublich wie wenig Gedanken sich die meisten machen, bevor sie Texte schreiben! Ob das bei mir auch so war, bevor ich bei dir war? Ich weiß es gar nicht mehr.
Jedenfalls dachte ich, ich würde sehr viel wiederholen, was die Meisten schon wüssten – falsch gedacht. Das war komplettes Neuland. Ich hab mich an unseren Aufschrieben aus Hamburg und ein paar Seiten aus deinem Buch orientiert. Stück für Stück hab ich mich vorgearbeitet und ständig kamen „aaachsooooooo“s und „aaaah so macht man das“s zwischenrein, weswegen ich mir das ein oder andere Grinsen nicht verkneifen konnte – genau wie ich vor einem Jahr.

Am Ende haben wir dann immer noch versucht ein paar Texte zu behandeln. Und das größte Kompliment hatte ich gleich schon im ersten Workshop. Da kam eine Band an, mit einem Text, der ihrer Meinung nach einfach noch gar nicht funktioniert. Dann sind wir das in der Gruppe durchgegangen und sie haben selbst nach zwei Zeilen schon gemerkt, was falsch gelaufen ist. Und die ganze Gruppe ist mit eingestiegen und hat Feedback gegeben. Das war toll.

Das waren ganz einfache Problemchen mit der Erzählperspektive, die ständig gewechselt hat, die Erzählzeit, die unklar war und ein, zwei Sätzen, die einfach nicht in den Kontext gepasst haben. Aber dann war alles total klar und die Band überglücklich.
Das war ein tolles Gefühl, die Inhalte die du uns vermittelt hast, an andere weitergeben zu können und damit auch noch das gleiche Ergebnis zu erzielen!

Texten 3
Da hat die Vanessa noch mal Kaltstarts gemacht und sich dann komplett den Texten der anderen gewidmet und genau die gleichen Erfahrungen gemacht wie ich…die Teilnehmer waren durch die Bank begeistert.

Die Resonanz war allgemein extrem positiv und wir werden vermutlich etwas Ähnliches nächstes Jahr auch wieder machen …


In eigener Sache: BASISKURS SONGTEXTEN an der Autorenschule Berlin

 

Edith Jeske und Tobias Reitz zum ersten Mal gemeinsam als Dozenten in einem Kaufseminar

Zeitraum:        22. & 23. September 2012 (jeweils 10:00 – 19:00 Uhr)

Ort:                
Autorenschule Berlin (am Mauerpark)
Kremmener Str. 5 / 10435 Berlin

Für Musik muss man Experte sein, aber Texten kriegt jeder irgendwie hin?!? Ein fataler Trugschluss! Wenn Sie langfristig erfolgreich und publikumswirksam Songs texten wollen, brauchen Sie dafür genauso Handwerkszeug wie in jedem anderen Beruf auch. Das Basis-Know-How gibt’s hier in kompakter Form. Als Startausrüstung oder zum Auffrischen.

» Songdramaturgie / Songfahrplan / Songanalyse
‚» Blockadenbewältigung
» Reim & Metrik
» Publikumspsychologie
» Work in Progress

Einen wichtigen Bestandteil des Seminars bildet das Gruppencoaching: Fertige und fragmentarische Texte, Konzepte, Ideen oder der Problemsong Ihres Programms (warum funktioniert er nicht und kann man ihn retten?) – all das können wir in entspannter Atmosphäre zum Thema machen. Jeder ist gleichzeitig gebend und nehmend. Unser gemeinsamer Sachverstand wird sich zu erstaunlichen Ergebnissen ergänzen.

Der Kurs richtet sich sowohl an Selbstaufführer als auch Fremdschreiber.

 

Songtextseminar für Kurzentschlossene in Hamburg

Liebe Textdichter/innen und solche, die es werden wollen,

vom 1.-5. August 2012 gebe ich wieder ein Songtextseminar in der Sängerakademie HH. Da die hauseigene Gruppe nun doch nicht mit meiner zusammengelegt werden kann, sind schlagartig 10 Plätze frei geworden. 
Teilnahmegebühr: 350 EUR

Ob Einsteiger oder Auffrischer – ein kurzweiliges und gehaltvolles Programm mit Nachhaltigkeitseffekt und hohem Spaßfaktor

Details hier

Herzliche Grüße

Edith Jeske

JESKE & REITZ zum ersten Mal mit gemeinsamem Workshop in Berlin

Endlich ein Seminar in Berlin: Edith Jeske und Tobias Reitz werden am 22./23.09.2012 zum ersten Mal an der ARSFORUM Autorenschule Berlin einen gemeinsamen Workshop geben.

Nähere Infos, Preise und Anmeldung  bei der Autorenschule Berlin und hier.

Neues von Gordon November

Gordon November
Foto: Sebastian Klingk Photography

GORDON NOVEMBER (Celler Schule 2010) ist seit einigen Monaten mit seiner Band auf Unplugged-Tour. Aufgrund der unerwartet großen Nachfrage nach CDs hat er nun beschlossen diesem Wunsch nachzukommen. Das erste Album ist da: „Gordon November – live & unplugged am 11.11.11“!

Es ist in einer limitierten Vorab-Auflage hier zum Vorzugspreis von € 10,- erhältlich (Rabatte sind möglich). In den Handel kommt es später.

„Auf Wunsch versenden wir die CD natürlich gerne mit persönlicher Widmung“, lässt Gordon seine Fans wissen. Den gewünschten Wortlaut kann man unter „Hinweise zur Bestellung“ eintragen.

Und noch eine Info: In einigen Wochen startet bei Facebook eine größere Gewinnspielreihe, bei der Gordons Fans immer wieder individuelle, persönliche Songs für sich selbst oder den/die Liebste(n) gewinnen können. Um teilzunehmen, einfach auf „Gefällt mir“  klicken.

Mehr Infos und CD-Bestellung hier.