<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	
	>
<channel>
	<title>
	Kommentare zu: Provokation und Tabubruch als Strategie (zu Buchseite 33)	</title>
	<atom:link href="https://songtexte-schreiben-lernen.de/blog/provokation-und-tabubruch-als-strategie-zu-buchseite-33/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://songtexte-schreiben-lernen.de/blog</link>
	<description>schreiben lernen und schreiben lassen </description>
	<lastBuildDate>
	Fri, 17 Oct 2025 14:55:00 +0000	</lastBuildDate>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=5.1.21</generator>
			<item>
				<title>
				Von: Stefan Nölke				</title>
				<link>https://songtexte-schreiben-lernen.de/blog/provokation-und-tabubruch-als-strategie-zu-buchseite-33/#comment-13711</link>
		<dc:creator><![CDATA[Stefan Nölke]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 Mar 2020 18:27:54 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://songtexte-schreiben-lernen.de/blog/?page_id=1787#comment-13711</guid>
					<description><![CDATA[Sehr geehrte Frau Jeske,

ich bekam heute per Post Ihr &quot;Handbuch für Songtexter&quot; und bin gleich auf Seite 34 auf eine ganz entscheidende Idee gestoßen. Respekt! Der Kauf hat sich jetzt schon weit mehr gelohnt, als die der Bücher von Masen Abou-Daken. Ich bin gespannt, wohin Sie mich führen werden.

Dennoch möchte ich gerne streiten: Natürlich habe ich eine Verantwortung für das, was ich schreibe. Aber sie endet, denke ich, dort, wo jemand meinen Text vergewaltigt. Dafür kann ich nichts ... und ich kann unmöglich schreiben, wenn ich ständig daran denken muss, dass mein Text vergewaltigt werden könnte. Eine Dame, die sich hübsch macht und schminkt, ist deshalb nicht verantwortlich, falls sie missbraucht wird.

Ich hadere ein wenig mit Ihrer Aussage, man müsse sich stets am Zeitgeist orientieren. Ich denke, es gibt eine Verantwortung, das Gegenteil zu tun: Fragen stellen. Ich misstraue jedem, der Antworten gibt.

Ein Freund von mir schreibt Jerry Cotton Romane am Fließband. Er schreibt jede Woche einen solchen Roman und ich habe größten Respekt vor seiner Professionalität. Ein Handwerker. Ich selbst schreibe Romane und kurze Geschichten und bin bestenfalls mäßig erfolgreich, zugegeben. Das ist ein wenig unprofessionell. Ich habe nie gelernt, &quot;cosy&quot; zu schreiben, wie es verlangt wird. Jetzt, in der Corona-Klausur, nutze ich die Zeit, meine Leidenschaft für Musik und Texte auszuleben (ich spiele Bass, doch alleine geht das schlecht). Und schon wieder verlangt man von mir, dem Zeitgeist zu folgen!

Bitte schieben Sie das auf meine Lust am Widerspruch, denn andererseits verstehe ich vollkommen, warum Sie das so deutlich machen. Ich kann also darüber hinweg sehen, falls notwendig.


mit freundlichem Gruß

Stefan Nölke]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr geehrte Frau Jeske,</p>
<p>ich bekam heute per Post Ihr &#8222;Handbuch für Songtexter&#8220; und bin gleich auf Seite 34 auf eine ganz entscheidende Idee gestoßen. Respekt! Der Kauf hat sich jetzt schon weit mehr gelohnt, als die der Bücher von Masen Abou-Daken. Ich bin gespannt, wohin Sie mich führen werden.</p>
<p>Dennoch möchte ich gerne streiten: Natürlich habe ich eine Verantwortung für das, was ich schreibe. Aber sie endet, denke ich, dort, wo jemand meinen Text vergewaltigt. Dafür kann ich nichts &#8230; und ich kann unmöglich schreiben, wenn ich ständig daran denken muss, dass mein Text vergewaltigt werden könnte. Eine Dame, die sich hübsch macht und schminkt, ist deshalb nicht verantwortlich, falls sie missbraucht wird.</p>
<p>Ich hadere ein wenig mit Ihrer Aussage, man müsse sich stets am Zeitgeist orientieren. Ich denke, es gibt eine Verantwortung, das Gegenteil zu tun: Fragen stellen. Ich misstraue jedem, der Antworten gibt.</p>
<p>Ein Freund von mir schreibt Jerry Cotton Romane am Fließband. Er schreibt jede Woche einen solchen Roman und ich habe größten Respekt vor seiner Professionalität. Ein Handwerker. Ich selbst schreibe Romane und kurze Geschichten und bin bestenfalls mäßig erfolgreich, zugegeben. Das ist ein wenig unprofessionell. Ich habe nie gelernt, &#8222;cosy&#8220; zu schreiben, wie es verlangt wird. Jetzt, in der Corona-Klausur, nutze ich die Zeit, meine Leidenschaft für Musik und Texte auszuleben (ich spiele Bass, doch alleine geht das schlecht). Und schon wieder verlangt man von mir, dem Zeitgeist zu folgen!</p>
<p>Bitte schieben Sie das auf meine Lust am Widerspruch, denn andererseits verstehe ich vollkommen, warum Sie das so deutlich machen. Ich kann also darüber hinweg sehen, falls notwendig.</p>
<p>mit freundlichem Gruß</p>
<p>Stefan Nölke</p>
]]></content:encoded>
						</item>
			</channel>
</rss>
