Genrekunde: Schlager

Mitten im Paradies (Helene Fischer) oder: Jenseits von Eden(Nino de Angelo)

Der Schlager ist ein polarisierendes Genre. Man kann ihn lieben und hassen. Es gibt Argumente gegen ihn, die sich nur schwer widerlegen lassen. Und trotzdem greifen sie seine Existenzberechtigung nicht an – der Schlager ist ein von Millionen geliebter Musikstil und damit auch ein rentabler Wirtschaftszweig innerhalb der Musikindustrie. Und – wichtig für uns Autoren: Im Schlager gibt es einen reellen Markt für Songtexter, weil Interpreten nur selten ihre eigenen Autoren sind. Außerdem ist die Anzahl erfolgreicher Schlagertexter unter 40 verschwindend gering. Die Industrie sucht Nachwuchs.

Ein guter Schlager ist entgegen einer existierenden Meinung mehr als belanglos-beliebiges Trallala. Aber er ist schlichter als andere Genres: geradliniger als das Chanson, affirmativer als das Kabarett, gefühlsplakativer als Rock und Pop und im Hinblick auf seine Protagonisten eindimensionaler als das Musical. Das Publikum des Schlagers setzt andere Maßstäbe.

Schlager ist Nebenbei-Musik. Er muss leicht verdaulich sein. Selbst im Konzert wird nebenbei geklatscht, getanzt, geschunkelt. Bei Partymusik, die fast immer eine Verwandtschaft mit dem Schlager oder der Volksmusik hat, bleibt oft mehr Text hängen, obwohl (oder weil?) sich die Songs auf weniger Text beschränken. Da reicht schon eine plakative, originelle Zeile über starker Musik und die Leute sind im Boot. Natürlich gibt es im Tagesschlager auch die aufmerksamen Zuhörer. Aber so zu tun, als wäre Schlager die Zuhör-Musik schlechthin, hieße an einem Großteil des Publikums vorbei zu schreiben. Beschränken Sie sich deshalb konsequent auf EIN Thema (Ein Mensch will seine verlorene Liebe zurück, eine Beziehung endet, eine Mutter denkt an ihr Kind, ein Mann begehrt eine Frau…).

Satzbau und Worte sollten den Nebenbei-Zuhörer nicht überfordern. Den Satz „Das stört die Hausfrau nicht beim Bügeln“ werden Sie kennen. Bitte missverstehen Sie ihn aber nicht: Gemeint ist hier nicht die Intelligenz des Zuhörers, sondern seine Hörgewohnheit! Die Gratwanderung zwischen Nebenbei-Kompatibilität und künstlerischem Anspruch bedeutet handfeste Arbeit. Sie sollten den Ehrgeiz, wertige Texte zu schreiben und hier und da ein paar Ostereier für die aufmerksamen Zuhörer zu verstecken, als Schlagerschreiber auf keinen Fall ad acta legen! Vielmehr sollten Sie versuchen, diesem Anspruch mit so einfachen und verständlichen Worten wie möglich gerecht zu werden.  Schlüsselworte sind unverzichtbar (siehe gleichnamiges Kapitel im Buch). Unter den Schlagertexten von Michael Kunze werden Sie keinen einzigen handwerklich schlechten und auch inhaltlich kaum einen belanglosen finden. Mit den sprachlichen Extravaganzen, die er im Musical angewendet hat, ist er hingegen als Schlagerschreiber sparsam umgegangen und hat meistens eine plakative, bilderreiche, dem Alltag angelehnte Sprache benutzt:

Der Abend senkt sich auf die Dächer der Vorstadt
Die Kinder am Hof müssen heim
Die Krämersfrau fegt das Trottoir vor dem Laden
Ihr Mann trägt die Obstkisten rein
(aus: „Die kleine Kneipe“, Peter Alexander – Text: Michael Kunze)

Schlager soll das Herz direkt erreichen. Muss er den Umweg über den Kopf nehmen, zieht das Gefühl den Kürzeren. Viele Schlagerautoren – übrigens Komponisten genauso wie Textdichter – sehen die Einheit von Text und Musik als wichtigstes Schlager-Kriterium und legen um diesen Preis die Messlatte für formale Dinge wie Reim und Metrik (leider) weiter unten an. Aber das muss nicht so sein: Michael Kunze, Georg Buschor, Hans Bradtke, Fred Jay, Thomas Woitkewitsch, Rudi Müssig – sie alle haben bewiesen: es geht beides! Also legen auch wir Ihnen beides ans Herz.

Schlager will eine Mehrheit vereinen. Dafür muss er seine Zuhörer in ihrer Haltung und ihren Werten bestätigen oder sollte ihnen zumindest nicht widersprechen. Wenn polarisieren, dann behutsam – es sei denn, Sie möchten als besonders ambitionierter Schreiber die Zuhörerschaft wachrütteln. Solche Schlagertexte haben es in der Medienlandschaft schwer. Da der Schlager heute einen Großteil seines Ertrags im Rundfunk einspielt, gehen sehr viel weniger Autoren dieses Risiko ein, als noch in den 1970er Jahren (Mike und sein Freund, Lieb‘ Vaterland).

Schlager-Worte sind Schlager-Themen. Die Klischees von Liebe, Küssen und Zärtlichkeit können tatsächlich Bausteine seiner Lieder sein. Zwänge sind sie nicht. Und Klischees alleine machen noch keinen Erfolg. Den allbekannten Themen neue oder wenigstens individuelle Aspekte abzugewinnen, ist die Aufgabe!

Nehmen Sie den Kuss. Die Geschichte des ersten Kusses ist eine völlig andere als die des letzten. Welches letzten Kusses überhaupt – geht es um den letzten Kuss des Tages? Den letzten Kuss vor einer Trennung auf Zeit, möglicherweise von einem Paar, das eine Wochenendbeziehung führt? Den letzten Kuss einer Beziehung? Den Kuss auf dem Sterbebett? Den Abschiedskuss einer Mutter für ihr Kind, bevor es auszieht? Spielen Sie Schlager-Themen mit dem Songfahrplan durch.

Auch die Liebe ist nicht nur im glücklichen Zustand ein Schlagerthema, sondern auch wenn sie erloschen, zerstört, eingeschlafen, unerwidert oder noch unbemerkt ist; wenn sie enttäuscht wird oder angezweifelt. Das Resümee einer durchlebten Liebe liefert immer wieder neuen Stoff. Im Thema Liebe liegen Chance und Gefahr: Das Publikum ist an seine Themen gewöhnt. Sie werden auch von Industrie, Medienpartnern und Fans immer wieder erwartet. Daher gibt es dazu schon jetzt zahllose Schlager. Entsprechend viel Einsatz und Fingerspitzengefühl gehört dazu, solche Geschichten neu und vor allem unverwechselbar zu erzählen. Für Schlager-Quereinsteiger kann es die bessere Möglichkeit sein, sich für den Anfang auf die etwas weniger strapazierten Themen zu konzentrieren. Über Freundschaft, Kinder, Märchenhaftes, Urlaub, Jahreszeiten, Lebensgefühle und Alltagsphilosophien wird im Schlager und in der volkstümlichen Musik auch gerne gesungen, aber nicht ganz so oft wie über die Liebe. Ihnen fällt bestimmt noch mehr ein. Mit weniger strapazierten Themen lassen sich die ersten Schlager-Schritte wagen ohne gleich in der Masse zu verschwinden. So oder so: Finden Sie Ihren eigenen Weg das schon oft Gesagte neu zu erzählen.

Sie merken schon: Fast jedes andere Genre darf sich thematisch mehr erlauben als der Schlager; der volkstümliche Schlager noch weniger als der pop-orientierte. Politisieren, aufrütteln, provozieren oder verstören wollen nur die wenigsten Schlager. Wenn es überhaupt um Politisches geht, dann so, dass jeder halbwegs vernünftige Zuhörer der Botschaft zustimmt: „Ja, das ist schlimm“, wenn er Jenseits von Eden hört, und „Ja, das wäre schön“ bei Ein bisschen Frieden – zwei plakative Beispiele aus den frühen 1980er Jahren, deren Machart sich im heutigen Schlager kaum noch finden lässt. Aber eines ist geblieben: Der Schlager wirft wenig Fragezeichen auf. Und wenn, dann rhetorische, bei denen das Publikum sich der Antwort stillschweigend einig wissen kann (also anders als z. B. im politischen Kabarett). Die Grenzen der Schlagerthemen verändern sich zwar parallel zum Alltag unserer Gesellschaft, sie folgen den Veränderungen aber in sicherem Abstand. So begann sich das Frauenbild des Schlagers etwa Mitte der 1970er zu verändern. In der Realität begann der Wandel bereits Ende der 1960er. Aber erst Anfang der 1980er schwamm sich eine für Schlagerverhältnisse rebellische Gitte Haenning mit feministischen Tönen frei. Denn im Schlager kommt erst an, was die Gesellschaft schon akzeptiert hat. Er soll schließlich – siehe oben – nicht allzu sehr polarisieren. Aber den Punkt, kurz bevor Veränderung in der Mehrheit ankommt – den gilt es abzupassen!

Auch das Thema Erotik hat im Schlager seit der Jahrtausendwende einen neuen Stellenwert gewonnen (in den sonstigen Medien tat sich hier schon Mitte der 1980er Jahre etwas mit der Einführung des Privatfernsehens). Urlaubsschlager waren hingegen jahrelang auf dem Rückzug. Die Menschen brauchten niemanden mehr, der ihnen von Italien vorschwärmte – sie kannten Italien bereits. Wie sie den Zeitgeist verwerten, ist Ihre Sache. Wege gibt es viele. Fakt aber ist: Schlager machen die Welt ein bisschen schöner, und das mal mit lebens- und alltagsnaher Sprache (Du hast mich tausendmal belogen), mal atmosphärisch und verklärt (Mitten im Paradies, Ich geh für dich durchs Feuer), ironisch (Cowboy und Indianer), hymnisch und pathetisch (Ein Stern, der deinen Namen trägt) oder erzählerisch und konkret (Sommer ‘76). Fast jeder Mensch hat eine subjektiv schwer zu bewältigende Wirklichkeit. Da braucht man vom Schlager nicht noch eine zusätzliche. Für seine Fans bedeutet die Musik mitunter Gegenwartsbewältigung, wenn nicht sogar Therapie. Manche Künstler(innen) machen nach eigener Aussage sogar mit dieser Überzeugung ihren Job, während Schlager-Gegner genau darin ihre Abneigung begründen. Entscheidend ist: Der Schlager liefert den Impuls, der entweder kleine Fluchten ermöglicht, Lösungswege aufweist oder in der sich Sänger und Hörer solidarisieren können. Wenn das Grundthema also negativ ist oder einen Konflikt beinhaltet, beleuchtet der Schlager es so positiv wie möglich, lässt Hoffnungsschimmer aufleuchten oder gibt ein klares Jetzt-erst-recht-Statement. Machen Sie Ihrem Hörer ein Geschenk, das er sich selbst zu machen nicht in der Lage ist!

Schlager hat Ventilfunktion. Empathie mit dem Publikum kann Sie weit nach vorn bringen. Im besten Fall wird mir als Hörer im Schlagertext eine potentielle Lösung für mein Thema vorgelebt oder ich habe zumindest die Chance mich mit dem Geschehen zu identifizieren und daraus Kraft zu schöpfen. Viele Schlager unterschiedlichster Couleur beinhalten diesen Gedanken: Samstag Nacht von Howard Carpendale (zum Thema Einsamkeit), Junger Adler von Tom Astor (Loslassen des Kindes), Nichts von alledem von Wolfgang Petry (Werte), Mein lieber Mann von Hanne Haller oder Und morgen früh küss ich dich wach von Helene Fischer (Zeit für Partnerschaft), Sie liebt den DJ (unerwidertes Anbeten) von Michael Wendler, Roger Whittakers Wir sind jung (Oh Maria) (Liebe im/ohne Alter) oder Du hast mich tausendmal belogen von Andrea Berg. Hier erzählt die Künstlerin, dass sie das gleiche mit ihrem Mann erlebt hat wie Millionen anderer Frauen aus ihren Zuhörerkreisen. Und sie beendet sogar den Refrain mit einem überraschenden Bekenntnis: Ich würd es wieder tun mit dir – heute Nacht. So über den Dingen zu stehen und sich der Leidenschaft trotz ihrer Verletzungen hinzugeben – da schafft die Sängerin etwas, was die meisten Zuhörerinnen sich in der Realität nicht zutrauen! Finden Sie heraus, welche Gedanken die Menschen bewegen und was sie im wahren Leben möglicherweise nicht ausleben, rauslassen oder artikulieren können. Solidarisieren Sie sich mit den Hörern! Erzählen ist nur der halbe Weg. Mitfühlen zählt!

 

Wenn Sie Schlager schreiben möchten:

  • Beschränken Sie sich auf EIN Thema.
  • Verpacken Sie Inhalte leicht verständlich.
  • Polarisieren Sie wenn überhaupt, dann nur behutsam.
  • Verwenden Sie Schlüsselworte und plakative Hooklines.
  • Suchen Sie Ihren eigenen Weg, auch das schon oft Gesagte neu zu erzählen.
  • Nutzen Sie das, was in der breiten Masse angekommen ist oder – noch besser – gerade auf dem Weg ist.
  • Machen Sie dem Hörer ein Geschenk, das er sich selbst zu machen nicht in der Lage ist.
  • Versuchen Sie in den Texten ein Stück gut dosierte Wirklichkeit abzubilden.
  • Finden Sie heraus, welche Gedanken die Menschen bewegen und was sie im wahren Leben möglicherweise nicht ausleben oder rauslassen können.

Herr Reitz möchte Ihnen jetzt einen seiner Texte vorstellen, der vielleicht nicht sein literarisch anspruchsvollster ist, der aber sämtliche bis hierhin genannten Kriterien erfüllt und verdeutlicht. Andreas Martin und Michael Buschjan haben die Musik komponiert. Die Interpretin ist Francine Jordi, zum Zeitpunkt der Aufnahme die wohl erfolgreichste Schlager-Interpretin der Schweiz, äußerst attraktiv und gerade 30 Jahre alt.

Irgendwann vielleicht

Der Zug fährt ganz langsam ein
In die Stadt, in der mich keiner kennt
Dein Lächeln ist schon ewig lang nicht mehr in Sicht
Ein Neubeginn für mich allein
Nach ’nem Märchen ohne Happy End
Ich muss wohl einfach weiter gehen – auch ohne dich

Doch irgendwann vielleicht
Wenn wir uns wiedersehn
Falln wir uns in die Arme
So als wär nie was geschehn
Es hat für unsern Traum
Wohl niemals ganz gereicht
Nein – diesmal konnt es nicht für immer sein
Doch irgendwann vielleicht

Das Taxi fährt durch diese Nacht
Durch die Lichter, die nie untergehn
Und längst verschwommne Bilder ziehn an mir vorbei
So groß wie diese Welt auch ist
Es gibt einen den man nie vergisst
Die Sehnsucht gibt dich selbst nach hundert Jahr’n nicht frei

Doch irgendwann vielleicht…

Ich weiß, dass ich’s alleine schaffen kann
Ich fang gleich noch mal von vorne an
Ich weiß, es wird gut und dein Schatten verblasst mit der Zeit
Doch irgendwann vielleicht…
(„Irgendwann vielleicht“, Francine Jordi, Text: Tobias Reitz)

 

Ist das überzeugend? Machen wir den Test:

  • Beschränken Sie sich auf EIN Thema.

Die Hoffnung, dass es nach einer Trennung und einem einsamen Neuanfang doch noch mal ein Zurück gibt.

  • Verpacken Sie Inhalte leicht verständlich.

Auf Fremdworte wurde verzichtet. Der Satzbau ist einfach. Die Musik ist im Großen und Ganzen positiv, hat für Schlagerverhältnisse aber eine leicht melancholische Note (Das Demo hatte als Schimmeltext die Hookline „Goodbye My Love, Goodbye“).

  • Verwenden Sie Schlüsselworte und plakative Hooklines.

Die Titelzeile bildet den Kontrapunkt zu den Strophen. Der Endgültigkeit und Eindeutigkeit, die Herr Reitz in den Strophen beschreibe (sie zieht in eine andere Stadt), stehen zwei denkbar unbestimmte Worte, nämlich „irgendwann“ und „vielleicht“ entgegen. So zaghaft wie die Worte ist auch die Hoffnung auf eine Rückkehr. Ansonsten genügen notfalls die Schlagworte um sich den Inhalt in groben Zügen erschließen zu können:

1. Strophe: Zug / Stadt / keiner kennt / Lächeln / Sicht / Neubeginn / Märchen ohne Happy End / Weitergehn / ohne dich

Refrain: irgendwann vielleicht / Wiedersehn / Arme / Traum / für immer / irgendwann vielleicht

2. Strophe: Taxi / Lichter / verschwommene Bilder / Welt / einen / nie vergisst / Sehnsucht / nicht frei

Refrain: …

Bridge: alleine / fang an / dein Schatten / Zeit

Refrain: …

  • Polarisieren Sie wenn, dann nur behutsam.

Dass man sich mit einer jungen Frau solidarisiert, die gerade eine Trennung durchlebt und sich die schöne Zeit zurücksehnt, ist ja wohl Ehrensache! Sie macht aber ihrem Ex keine Vorwürfe und stellt nicht die Frage nach der Schuld. Das verleiht menschliche Größe und sichert ihr unsere Sympathien. Und als Zuhörer gerät man gar nicht erst ins Spekulieren über Opfer und Täter.

  • Suchen Sie Ihren eigenen Weg, auch das schon oft Gesagte neu zu erzählen.

Es wäre zu eindimensional, nur Trennungs-Schlager zu schreiben, die beschreiben, dass Trennungen wehtun. Dieser Text tut das nicht. Obwohl die Trennung frisch ist, ist die Protagonistin mit dem Schicksal doch einigermaßen versöhnt und schaut nach vorn.

  • Nutzen Sie das, was in der breiten Masse angekommen oder – noch besser – gerade auf dem Weg ist.

Frauen als hilflose Trennungsopfer sind seit Jahren out.  Die Zuhörerinnen wollen sich damit nicht identifizieren, und das männliche Publikum findet solche Frauen nervig. Ein gesunder Überlebenswille ist mehr wert. Die Künstlerin wird dadurch ja nicht gleich zur Amazone…

  • Machen Sie dem Hörer ein Geschenk, das er sich selbst zu machen nicht in der Lage ist.

Und:

  • Finden Sie heraus, welche Gedanken die Menschen bewegen und was sie im wahren Leben möglicherweise nicht ausleben oder rauslassen können.

Natürlich fühlt man sich meistens als Opfer, wenn man verlassen wird. In diesem Text wird (stellvertretend) Stärke und innere Gelassenheit vorgeführt, so dass auch die Hörerin (oder sogar der Hörer) sich sagen kann: „Wenn ich mal in so eine Situation gerate, dann übersteh ich das auch…“

  • Versuchen Sie in den Texten ein Stück gut dosierte Wirklichkeit abzubilden.

Heute trennen sich Menschen schneller und öfter als noch vor 30 Jahren. Trennungen überwindet man nicht während ein paar Stunden Zugfahrt. Die Hoffnung stirbt womöglich nie. Und Melancholie begleitet uns alle von Zeit zu Zeit. Diese Frau, ihre Geschichte und ihre Gefühle – mal ehrlich: Das könnten genauso gut wir sein.

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