Kleiner Nachtrag zu Celle 2010

Hallo, ich bin Maik, ich war diesen Sommer in Springe/Celle. Ich kann nur jeden warnen.

Vor diesem Ereignis maß ich einen Meter neunzig, hatte Haare wie Jesus von Nazareth und Schultern wie Arnold von Kalifornien. Von letzterem kam auch mein Selbstbewusstsein: Thomas Woitkewitsch würde mich in die Arme nehmen und weinend vor Glück an Herman van Veen weiter reichen. Frank Dostal würde mir wortlos seine Goldene GEMA-Nadel anheften. Und Frank Ramond würde resigniert sagen: „Hier sind Ina, Roger und Annett, nimm sie dir, sie gehören dem Besseren.“ Springe/Celle war eigentlich nicht nötig auf meinem Weg an die (Chart-)Spitze.

So sollte es sein. Wie ist es gewesen?

Nun ja, ich sehe jetzt aus, wie ich eben aussehe. Für alle, die mich nicht kennen, nur so viel: Ich kann neuerdings zu Zwerg Nase aufblicken, und Friseure muss ich auch nicht mehr grüßen. Schuld daran – ich scheue mich nicht, die Namen zu nennen – sind natürlich Edith Jeske und Tobias Reitz. Und ihre Bande von Experten. Sie haben mir meine schönen, über Jahre kultivierten Tagträume genommen. Sie haben so lange in mich reingepiekst, bis die warme Luft raus war, v.a. die im Kopf. Ach, all die kuschligen Illusionen von den drei G’s des Gewerbes: Geld, Grand Prix und Groupies – puff, weg!.

Ja, fein, ich bin nun nicht mehr so aufgeblasen. Aber was sie statt der Luft in mein verschrumpeltes Ich packten, reicht noch nicht als Ersatz. Noch bin ich ganz klein, knapp überm Boden der Tatsachen. Hier ist es ungemütlich, ich will hier weg.

Aber eben auch das, nein, vor allem das war Celle: Tobi, Edith und die ganze Bande gaben mir eine Menge Nährstoffe, die mich wieder aufpäppeln können. Schmeckte manchmal nicht, an manchem kaue ich immer noch (z.B. an „MusenMuddis Morgen-Mampf“, auch Kaltstart genannt, da sollte sich mal die Lebensmittelaufsicht drum kümmern). Das meiste aber war sehr lecker, noch ist längst nicht alles verdaut, doch ich ahne: Alles zusammen macht mich groß und stark.

Kürzlich lief ein Lied von mir im Fernsehen, das erste. Ich wachse schon wieder.

Liebe Grüße an alle ehemaligen und künftigen Illusionisten – Maik

PS: Und jetzt hole ich mir Ina, Roger und Annett!

WDR4-Hitparade 18.9.2010

Denn ich bin ihr Mann“ mit Oliver Frank ist auf Platz 11 der WDR4-Hitparade eingestiegen. Mein Freund und Kollege (und – nicht zu vergessen – Absolvent der Celler Schule) Tobias Reitz ist mit gleich drei Titeln vertreten, darunter der Spitzenreiter „Fremde Augen fremde Sterne„. Bei den Neuvorstellungen ist ein Titel, den Doris Doberstein getextet hat „Das Mädchen mit der Geige“.  Wenn das kein Grund zum für kollektive Freude ist….!

TILMAN LUCKE schließt mit neuem Programm die „Bildungslucke“

Am 24. September feiert TILMAN LUCKEs (Celler Schule 2008) neues Soloprogramm „BILDUNGSLUCKE“ Premiere! „Herr Schwämmle und ich freuen uns auf möglichst viele Zuschauer“, berichtet Tilman.

Zum Programm: Auch wenn eine Regierung irgendwann gebildet wurde, muss sie noch lang nicht gebildet sein. Kriegsähnliche Zustände herrschen nicht nur innerhalb der Regierung, sondern nach neuesten Erkenntnissen auch im Ausland. Doch zum Glück glänzt der Verteidigungsminister wie ein frisch gebohnerter Panzer. (Und wenn es nur seine Haare sind.) Die Finanzkrise ist auch kein Problem, die kann man sich mit dem Pfälzer Gewürztraminer Rainer Brüderle schöntrinken. Und über allem thronen Mutti Merkel und ihr Schwiegersohn Wulff. Geeignete Repräsentanten in Zeiten der Bildungsmisere.
Wird es TILMAN LUCKE im Zeitalter intelligenter Kühlschränke und weniger intelligenter Außenminister mit seinem Bildungsprogramm schaffen, dass Deutschland in der nächsten PISA-Studie endlich mal vor Absurdistan liegt? Wie oft wird das globale Kasino in den nächsten Jahren öffnen und wieder schließen? Kann der libysche Revolutionsführer Muammar al Gaddafi Rettung bringen? Mit diesem Programm sind Sie im Bilde!

>>> Premiere: 24.09., 20.00 Uhr, Aula des Hohenlohe-Gymnasiums Öhringen. EINTRITT FREI!
>>> Mehr Infos: www.tilmanlucke.de/Bildungslucke.htm und www.tilmanlucke.de/Bildungslucke.JPG

Nina Schneider (CellerSchule 2005) erfolgreich im Musical-Geschäft

Eine Meldung, die uns etwas verspätet erreicht hat, die wir der Musical-Community dennoch nicht vorenthalten wollen:
Am 3.4.2010 (dem Geburtstag der Autorin) hatte das Musical „Closer than Ever“ von David Shire und Richard Maltby Jr. seine deutschsprachige Erstaufführung im Theater an der Marschnerstraße in Hamburg. Die deutschen Texte stammen von Nina T. Schneider (Celler Schule 2005). Das Stück soll außerdem in der nächsten Spielzeit am Theater in Gelsenkirchen gespielt werden.

Von 26.3.- 8.5. dieses Jahres ist außerdem eine von Nina geschriebene Folge für die Theater-Soap „Jägerstraße“ im Wiener Kabarett Vindobona gelaufen.

Derzeit arbeitet Nina für den Weinberger Verlag an der deutschen Neufassung des Musicals „Spring Awakening“ (Musik: Duncan Sheik, Text und Buch: Steven Sater) nach Motiven von Frank Wedekinds „Frühlings Erwachen“. „‘Spring Awakening‘, hält sich sehr eng an Wedekinds Vorlage“, so Nina „und ist für ein amerikanisches Musical sehr freizügig und kontrovers und bis auf zwei Rollen durchgehend mit extrem jungen Darstellern besetzt, meistens zwischen 17-20 Jahren.“ Das Original läuft seit 2007 mit großem Erfolg am Broadway und hat acht Tony Awards erhalten.

Mehr Infos: de.wikipedia.org/wiki/Nina_Schneider

Doppeltes Debüt: Doris Doberstein – Alex Lambert – Christin Stark

Seit kurzem arbeitet Doris Doberstein (Celler Schule 1998) auch mit dem Komponisten Alex Lambert zusammen. Ihr erstes gemeinsames Werk „ICH BIN STARK“ wurde von ForFeetMusic der Newcomerin Christin Stark angeboten und erster Radiosong der 20-jährigen Sängerin.

Dieser Pop-Schlager erreichte auf Anhieb den Einzug in die Hitparaden von NDR 1 und MDR Thüringen.

CHRISTOPH SAUER präsentiert sich auf seiner neuen Homepage

Seit dem 1. September 2010 ist der Berliner Chansonnier Christoph Sauer (Celler Schule 2007) online. Auf seiner neuen Homepage www.christophsauer.info stellt er in den nächsten Wochen aktuelle Stücke vor: Viermal hintereinander, jeweils zum 1. eines Monats, erscheint dort exklusiv ein „Lied des Monats“. Zum Download, mit komplettem Liedtext, erläuternden Hintergrundinformationen und einem E-Card-Motiv.

Christoph: „Ich hatte irgendwann keine Lust mehr, immer nur den Kanon alter Schlager der ,goldenen‘ Zwanziger Jahre nachzusingen. Andererseits war ich immer fasziniert von den Liedtexten dieser Epoche mit ihrem Wortwitz und ihrem hintersinnig-doppeldeutigen Humor. Also habe ich versucht, diese Art des Textens auf Themen der heutigen Zeit zu übertragen.“ So ist zum Beispiel das Lied „Mein Handy hat nirgends ’ne Anruf-Funktion“ entstanden, das den Reigen eröffnet.

>>> Mehr Infos: www.christophsauer.info.

Die STAMMZELLFORMATION zeigt erstmals in einer Try-out-Lesung: „drei – Ein Musical für Zwei“

Vor der Premiere im Oktober präsentiert die STAMMZELLFORMATION ihr neustes Werk „drei“ in einer Vorab-Lesung. Termin ist Dienstag der 14. September um 20:00 Uhr im Maschinenhaus der Kulturbrauerei. Tickets kosten 7,00 € und sind über die neue Homepage www.stammzellformation.de erhältlich.

Nina und Tim haben einen Traum. Den Traum vom eigenen Musical-Theater, von den grenzenlosen Möglichkeiten, Geschichten zu erzählen mit den Mitteln von Schauspiel, Musik und Tanz. Sie haben alles, was man dafür braucht. Sie kann tanzen, Er kann Klavier. Er kann schreiben, sie kann lesen. Sie sieht bezaubernd aus, er sieht sie gerne an. Allerdings eines haben beide nicht: Geld… Doch dann kommt Mike, der Mann mit der goldenen Kreditkarte, und damit sind alle Probleme gelöst. Schwierig ist nur, dass Mike und Tim ein und dieselbe Person sind. Das weiß aber eh jeder. Bis auf Nina.

Die Stammzellformation erzählt den alten Kampf von Kunst und Kommerz, die alte Dreiecksgeschichte mit einer Muse an der Spitze und zwei konkurrierenden Männern als Hypothenuse auf ihre Weise, in Deutschlands Hauptstadt im Jahre 2010, und sie erzählt sie mit zwei Darstellern, die ihre Rollen mit Herz und Seele verkörpern und alles daran setzen, das Publikum eine wirklich große Show erleben zu lassen, bei der man nichts vermisst. Vor allem kein zusätzliches Personal.

Im Oktober beginnt die offizielle Spielzeit der STAMMZELLFORMATION. Und somit ein neues Zeitalter des Musicals. Jung, experimentell, intelligent.

Eine neue Homepage hat Tom van Hasselt übrigens auch: http://www.tomvanhasselt.de/

Konzerte mit Anna Piechotta

Anna Piechotta (Celler Schule 2008) lädt zu folgenden Konzerten und Auftritten im September
und Oktober ein:

10. 9. in: Nordenham in der Jahnhalle (Jahnstr.).
Beginn: 20 h
10. 10.: Witten: in der Mix-Show ArtOrt. Werkstatt, Studiobühne
(Mannesmannstr. 6). Beginn: 19:00h
17. 10.: Pinneberg (Hamburg): Beim brunch unplugged in Die Drostei.
10.30h-14.30h. Eintritt inklusive Brunch: € 22,50. Reservierung: 04101/
20 77 72
22. 10.: Celle: Konzert mit drei Annas in der CD Kaserne. Infos folgen
27. 10.: Hannover: Marlene. Programm „Wir probieren‘ s mal“ mit Michael
von Zalejski
. Beginn: 20h

Die neue CD wird im frühen Winter fertig sein und mit einem schönen
Konzert der Öffentlichkeit vorgestellt. Einen kleinen Vorgeschmack gibt
es auf Annas Homepage unter www.annapiechotta.de bei der Sparte Videos.

Die Säntisfeger singen Maik Brandenburg im Musikantenstadl

Maik Brandenburg hat über die Celler Schule 2010 seinen Einstieg in die Musikszene gemacht: Am 18.9. wird man seinen Titel „Pfeiff mer drauf“ – komponiert von Uwe Altenried – im Musikantenstadl sehen und hören. Als Edelfeder schreibt Maik Brandenburg schon lange u.a. für GEO, Stern, Mare und Merian. In Kürze wird es nun auch eine Reihe von pfiffigen Kinderliedern mit seinen Texten geben – die Musik kommt von Peter Schindler

Doppelkonzert Markus Berkmann und Günter Nuth (beide Celler Schule 2008)

Sa, 11. September 2010, 20 Uhr – Marbach:

„Feuer, Tränen, Küchenmesser: Der ganz normale Wahnsinn“

Den ganz normalen Wahnsinn erleben Sie am 11. September 2010 im Café Bistro Schiller gleich in doppelter Dosis: Ab 20 Uhr präsentieren Markus Berkmann aus Marbach und Günter Nuth aus Meerbusch einen lyrisch-musikalischen Abend der besonderen Art. Während Berkmann in die Tasten seines Klaviers greift und ausgewählte Chansons aus seinem Soloprogramm singt, greift Nuth in die Seiten seiner veröffentlichten Bücher und liest heitere und ergreifende Texte. In der Celler Schule 2008 haben die beiden sich kennengelernt. Hier trifft Lyrik auf Kabarett, ein Schwabe auf einen Rheinländer, Lachen auf Nachdenken, der Nagel auf den Kopf – und die Gedanken mitten ins Herz!
Konzertbeginn um 20 Uhr, Eintritt 10 Euro. Telefonische Tischreservierung über 07144 / 81 70 71 (Café Schiller).