Schreiben übers Fernsehen – Christoph Sauer präsentiert sein Lied des Monats Juli

„Nein, mein neues Lied ist kein musikalischer Beitrag über krankhaften TV-Konsum“, räumt ExCELLEnt Christoph Sauer (Celler Schule 2007) ein. Vielmehr geht es um ein zweckentfremdetes Opernglas, das zwei Menschen zueinander führt. Die Idee dazu kam ihm bei einem Opernbesuch: „Als passionierter Opernfan erlebe ich immer wieder, dass die Zuschauer dieses optische Hilfsmittel weniger dazu benutzen, die Akteure auf der Bühne besser zu erkennen, als vielmehr damit im Parkett und in den Rängen neugierig Ausschau nach ihren Mitmenschen zu halten.“

Das Lied vom Opernglas steht ab sofort auf der Homepage www.christophsauer.info exklusiv zum Download zur Verfügung, inklusive komplettem Liedtext.

Inzwischen sind auch neue Konzerttermine bekannt geworden:

16.09.2011 – „100 Jahre Aar-Bote“ (Bad Schwalbach)
22.09.2011 – Lichtburgforum (Berlin)
05.10.2011 – Kloster Eberbach (Rheingau)
06.10.2011 – „Tertianum“ (Berlin)

Noch ein Hinweis: Alle Besucher der Homepage können bei einem Gewinnspiel mitmachen:

Zu gewinnen gibt es diesmal wieder eine Eintrittskarte zu einem Konzert von Christoph Sauer nach Wahl (gültig bis 31. Dezember 2012).

Die Preisfrage lautet diesmal: „Für was interessiert sich Anneliese Schmitt ganz besonders?“

A Nachbar
B Nachtbar

Der entscheidende Hinweis verbirgt sich im Liedtext.

Die richtige Antwort ist unter Angabe von E-mail und Telefonnummer per E-mail zu richten an: post@christophsauer.info (Betreffzeile: „Juli-Gewinnspiel“).

Einsendeschluss ist der 31. Juli 2011.

Der Gewinner wird per Los aus den richtigen Einsendungen ermittelt und am 1. August 2011 auf der Homepage www.christophsauer.info bekanntgegeben.

Nicht teilnahmeberechtigt sind Familienangehörige von Christoph Sauer und seinem Team.
Es gilt das Eingangsdatum der E-Mail. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Christoph Sauer (Foto: Felix Rachor)
Christoph Sauer (Foto: Felix Rachor)

Neue Videos von Anna Piechotta

Anna Piechotta (Celler Schule 2008) präsentiert die ersten neuen Videos. Und es werden noch mehr. Anna schreibt:  „In den nächsten Tagen wird es weitere geben, nur braucht mein Computer 356 Jahre, bis ein einziges hochgeladen ist. Also: Noch ein bisschen Geduld. „
Haben wir. Aber wir fangen schon mal an.

http://www.youtube.com/watch?v=ad_s5KEzUbw
http://www.youtube.com/watch?v=2TV4sSCJASg
http://www.youtube.com/watch?v=0HU04XAqwj8

Songtext-Workshop in Hamburg
mit Edith Jeske vom 20.8.-24.8.2011

Endlich bekommt der Norden wieder einen Basisworkshop:
Deutsche Songtexte
das handwerkliche Know-How in kompakter Form.
Als Startausrüstung oder zum Auffrischen.

» Kreativtechniken
» Blockadenbewältigung
» Reim & Metrik
» Songdramaturgie / Songfahrplan / Songanalyse
» Publikumspsychologie
» gezieltes Schreiben (Texte nach Maß)

Beginn: 20.8.2011 um 10.00
Ort: Sängerakademie Hamburg
Teilnahmegebühr: EUR 350,-

Anmeldung über seminare@musenlust.de

Männer sagen nie: Ich liebe dich

Manchmal werden Träume wahr. Als Graham Bonney „Wähle 333 auf dem Telefon“ sang, war ich noch ein sehr junges Mädchen. Ich bin erwachsen geworden. Er ist jung geblieben. Und nun kann ich ihn im Radio ein Lied singen hören, das ich getextet habe. Komponiert hat den Titel mein lieber Kollege Oliver Corvino. „Männer sagen nie: Ich liebe dich“ läuft schon in vielen Sendern und ist in einige Hitparaden eingestiegen, so bei BRF.

Neu vorgestellt wurde Graham Bonney auch in der SR3-Schlagerparade. Hier kann man noch voten.
Am Fr, 8.4. stieg er in die Top 100 der Airplaycharts ein.
Reinhören kann man hier.
Hach.

Maik Brandenburg (Celler Schule 2010) kommentierte dies wie folgt:

„Die berühmten drei Worte“
sagen Männer nimmermehr?
Liebe Edith, bitteschön,
wo hast du das denn her?

Gerade gestern hört‘ ich sie
von einem Mann!, verliebt wie nie.
Er flüsterte, er sang, er schrie,
er fiel sogar auf seine Knie!!!

Am Ende lag er ihr zu Füßen
(sofern man das so sagen kann)
Du willst den Namen seiner Süßen?
Bosch PSR, mit Akku dran.

Hilferuf-Kettenbriefe im Internet
erst das hier lesen und dann (wahrscheinlich) nicht mehr weiterleiten…

Immer wieder werden Knochenmarkspender für passende Blutgruppen (medizinischer Bullshit!) gesucht,  Microsoft-Zahlungen in Aussicht gestellt, über HIV-kontaminierte Nadeln in Kinositzen berichtet. Und immer wieder leiten wohlmeinende Zeitgenossen solche Mails eifrig weiter. Auch mir ist das anfangs einige Male passiert. Wer auf solche Mails nie wieder reinfallen will, kann sich schnell und gründlich informieren: http://hoax-info.tubit.tu-berlin.de/hoax/

Da sind alle gängigen Hoaxes, Kettenbriefe und viele Betrügereien übersichtlich aufgelistet.
Diese Webadresse ist ein Lesezeichen wert! Und Verbreitung.
Wer sie mindestens 10x weiterleitet, wird innerhalb der nächsten Woche ….

ähemmmm…. 🙂

Reim gewinnt!

Von Claudia Karner (Celler Schule 2006)

Kürzlich flatterte mir der neueste Elektrobrief von Bodo Wartke auf den Schirm. Der Musikkabarettist und Absolvent der Celler Schule ist einer von Edith Jeskes Vorzeigeschülern. Ausverkaufte Häuser (72.000 Zuschauer im Jahre 2010),  Kleinkunstpreise, Youtube-Zugriffe in Millionenhöhe, pointierte Reimkultur in höchster Vollendung und ein Witz, den auch ich seeeeeehr mag.

Bodo schaut in diesem Brief  nicht nur auf ein ereignisreiches Jahr zurück, er macht auch Appetit auf eine Veranstaltung im kommenden Jahr, die in Stuttgart Kult-Status erlangt hat: Reim gewinnt! Nach vier Jahren Pause tritt nun wieder ein wortgewaltiges Sextett  im Theaterhaus Stuttgart zu einem Dichterwettstreit an, um sich auf Kommando vor Publikum den Mund fusselig zu reimen. Leider nur für eine einzige Vorstellung, und zwar am 15. Januar. Neben Bodo Wartke steigen die Lokalmatadoren Timo Brunke, Christine Prayon, Philip Simon, Mirjam Woggon und Udo Zepezauer in den Ring. Als Moderator und Ringrichter fungiert Helge Thun, der auch nicht auf den Mund gefallen ist. Da soll noch einer sagen, Gereimtes gehöre in die Mottenkiste!

„Es gab einmal eine Zeit, da waren Fernsehsendungen keine Auffangbecken für verhaltensauffällige Jugendliche. Da durften dort nur Leute auftreten, die tatsächlich etwas konnten. Da hießen die Stars Peter Frankenfeld oder Heinz Erhardt, und Maden wurden nicht im Dschungel gegessen, sondern als Gedicht vorgetragen. Da waren die Witze noch intelligent und die Sendungen schwarz-weiߓ, räsoniert Helge Thun. „Doch jetzt wird das Theater zu dem, was das Fernsehen heute noch sein könnte, wenn es nur wollte. Denn jetzt kommt ‚Reim gewinnt!‘ – die original bunte Reimshow in Schwarz und Weiß!“

„In Linz müsste man sein!“ lispelte der große österreichische Kabarettist Helmut Qualtinger in seinem unvergessenen Sketch „Der Menschheit Würde ist in eure Hand gegeben“. In Stuttgart müsste man sein, denke ich. Aber zum Glück vermerkt Bodo am Schluss, dass die Veranstaltung schon so gut wie ausverkauft ist. Das tröstet mich dann wieder. Zumindest ein kleines bisschen.

obwohl wirs ja ausschließlich mit NETTEN Leuten zu tun haben…..

Eigne dir die Gelassenheit eines Stuhls an – der muss auch mit jedem Arsch klarkommen.

(Internetfund, leider ohne Quelle. Die trage ich hier aber gern nach, wenn sie sich ermitteln lässt)

Ausschreibung CELLER SCHULE 2011
eine Top-Beschäftigung für die Weihnachtstage

Das nach 15 Jahren immer noch einzige Stipendium für Textdichter in deutscher Sprache – die Celler Schule – lädt alle ein, die sich für die kostenlose Teilnahme bewerben möchten. Vermittelt werden Handwerk, Techniken und Kreativmethoden, außerdem eine gewaltige Menge professionelles Hintergrundwissen für diesen Beruf.

Edith Jeske und Tobias Reitz leiten die 15-tägige Masterclass vom 26. Juni.-10.Juli 2011, eine Jury wählt die 10 Teilnehmenden quer durch alle Genres aus. Die finanzielle Unterstützung kommt von der GEMA-Stiftung

Die Celler Schule – ein Beitrag von Horst Senker auf WDR4

Zur Ausschreibung mit Aufgaben, Termin und den Antworten auf alle wichtigen Fragen geht es hier lang:

Susan Ebrahimi ist die Schneeprinzessin

von Platz 379 auf Platz 87 in den Airplaycharts seit letzer Woche macht noch nicht den Hit. Aber die Richtung stimmt schon mal. Und das Wetter passt auch dazu. Und mich freuts vor allem deswegen, weil meine „Schneeprinzessin“ (zum Hören auf das Wort klicken) in der 2010-Version von Susan Ebrahimi einfach zum Schneeschmelzen klingt. Die winterwunderbare Musik schrieb Willy Klüter. Erschienen ist der TItel bei DA Records auf Susans Album „Wunderherzen