Andreas Zaron (Celler Schule 1997) –
Genie der Parodie

Heute Abend, 19.45 MDR werden wir zwar auch als Schlagerinterpret erleben, aber mal ganz anders als wir ihn gewohnt sind (außer wir kennen ihn von der Theaterbühne)
Zaron ist nämlich ein Genie der Parodie! Hier ein kleiner Vorgeschmack:

Jetzt bewerben
für den Eventim Popkurs Hamburg 2011 !

Ob Peter Fox, Revolverheld oder Wir sind Helden: sie alle haben vom Popkurs der Hamburger Musikhochschule profitiert.

Künstlerinnen und  Künstler aller musikalischen Stilrichtungen sind eingeladen, sich jetzt für den Eventim Popkurs 2011 zu bewerben. Als Kontaktbörse hat diese in Europa einmalige Einrichtung vielen be­kann­ten Mu­si­kerinnen und Musikern wichtige An­re­gun­gen gegeben und ihnen geholfen, die für ihren Erfolg richtigen Partner in Musik und Business zu finden.

In zweimal drei Wochen im März und August können wieder etwa 50 Teilnehmende intensiv miteinander an neuen Songs und Sounds arbeiten. Unterrichtsangebote sind u.a. Bandcoaching, Instrumental- und Gesangsunterricht, Komposition, Texten, Arrangement, Image, Performance, Studioarbeit  sowie ausgewählte Themen des Musikbusiness. Die Dozentinnen und Dozenten sind Profis im Musikgeschäft, selbst erfolgreiche Künstler, Produzenten oder Verwerter wie z.B. Peter Weihe, Anselm Kluge, Jane Comerford, Edith Jeske oder Curt Cress, die ihr fundiertes Wissen an die Teilnehmer weitergeben.

Be­wer­bungs­schluss ist der 31.12.2010

Kontakt, Info und Bewerbungsunterlagen gibt es unter www.popkurs-hamburg.de

Song des Nordens goes Popkurs!

von Edith Jeske

Für mich wars der Hammer, als ich gestern meinen täglichen virtuellen Morgenbesuch beim NDR machte: alle drei Finalisten des Wettbewerbs Song des Nordens sind Popkurs-Absolventen: Daniel Bertram, Kathi Kollauch und Kolja Bustorf.
Kinners: ich kann euch nur allen dreien die Daumen drücken. Bis hierhin gekommen zu sein, ist schon ein Sieg für sich. Gebt alles!

Popkurs Hamburg vorn beim Song des Nordens

Die ersten beiden Finalisten für Song des Nordens stehen fest: Kathi Kallauch und Kolja Bustorf. Morgen erfahren wir die andern!
Aber ganz speziellen Grund zur Freude haben wir jetzt schon:  Denn Kathi und Kolja entstammen beide dem Popkurs !!!  Dass es da auch mein Unterricht war, macht mich dermaßen stolz. Die Community drückt die Daumen für die nächste Etappe und gratuliert, dass ihr schon bis hier gekommen seid.

Morgen Abend flutscht’s!

Von Claudia Karner (Celle 2006)

Ehrfürchtig stehe ich, die österreichische Landratte, auf den Planken des Hamburger Kulturdampfers, kurz DAS SCHIFF genannt, der am Nikolaifleet am Rande der historischen Speicherstadt vertäut ist. DAS SCHIFF ist etwas ganz Besonderes: eine  schwimmende Kleinkunstbühne, bei der die Sitze back- und steuerbord angeordnet sind, die Auftrittsfläche nicht größer als ein King Size Doppelbett ist und Damen mit unverdeckten Haarnadelspitzen von der Beförderung ausgeschlossen sind, wie eine polizeiliche Verordnung aus dem Jahre 1912 an der Wand festhält. 1912 war auch das Jahr, an dem DAS SCHIFF unter dem Namen „Seemöwe“ in Groningen vom Stapel lief, um 1975  auf Initiative des großen Theatermannes Eberhard Möbius zu einem hochseetauglichen Theaterschiff umgebaut zu werden. Das ist nun auch schon wieder 35 Jahre her.

Brandneu hingegen ist das Musikkabarett „Das Weihnachtsbaum-Komplott – Lametta-Diebe in 3D“  (Buch und Regie: Michael Frowin, jetziger künstlerischer Leiter auf dem SCHIFF), mit dem Natascha Petz und Julian Schmidt auf höchst vergnügliche Weise auf die schönste Zeit des Jahres einstimmen wollen. Bei der Premiere am 19. November drängen sich 120 Zuschauer im Schiffsbauch – und ich bin auch dabei, extra aus Salzburg angereist,  und amüsiere mich über das Seminar für weihnachtliche Spätzünder, in dem das sympathische Duo in einer rasanten Abfolge von Sketchen und Songs sein komisches Talent ausspielen kann. Und dann, als das Weihnachtsbaum-Komplott schon in die Zielgerade einläuft, passiert’s. Nach den ersten fünf Zeilen „meines“ Liedes  hat Julian ein totales Blackout. Abbruch, verzweifelte Blicke, Neustart! Julian wurstelt sich durch den Text,  der mit einer Zaubernummer aufgepeppt ist, aber irgendwie klingt das ganze  auch beim zweiten Anlauf genial… daneben! Ich würde am liebsten im Kissen versinken. Echt schade! Von den Zuschauern kommt trotzdem wohlwollendes Händeklatschen. Die haben Julian genauso wie Natascha längst in ihr Herz geschlossen, wie der tosende Schlussapplaus bestätigt.

Bei der Premierenfeier werde ich herumgereicht als die, deren Lied verk… pardon … vergeigt wurde.  Natascha, die – von der Nähe aus betrachtet – aussieht wie die kleine Schwester von Marianne Sägebrecht, versichert im Ton einer Überzeugungsarbeit leisten müssenden Mutter beim Elternsprechtag: „Aber in der Garderobe hat er den Text noch können.“ Ich glaub’s ja. Wirklich! Und ein noch immer zerknirschter Julian sagt beim Abschied: „Ich versprech’s. Morgen Abend flutscht’s!“

Ich hoffe, er hat sein Versprechen gehalten. 😉

Qual der Wahl bei SONG DES NORDENS

Der NDR hat einen Wettbewerb ausgeschrieben: Song des Nordens. Die 20 Beiträge für das Finale stehen jetzt fest. Und die Qual der Wahl ist groß:

Aus der Celler Schule 2009 ist Karsten Ruddigkeit mit seiner Band Heringsgold dabei („Mein Kompass“) , aus dem Popkurs sind es Kolja Bustorf („Das ganz große Glück“),  Daniel Bertram („Unser Himmel atmet“) und Kathi Kallauch („Unser Norden“). Es kann gevotet werden (aber jeder nur einmal!)
http://www.ndr.de/unterhaltung/musik_konzerte/votingbestersong101.html

Abschlusskonzert Popkurs 2010 in Hamburg

Es gibt Dinge – die hauen einen um! Seit 21 Jahren bin ich nun Dozentin für Songtexte im Popkurs Hamburg. Aus familiären Gründen muss ich leider seit 2007 immer schon nach zwei Wochen heimfahren und verpasse daher alle  Zwischen- und Abschlusskonzerte. Und da kommt kurz vor Abreise mein Student Torben zu mir und sagt: „Kein Vorschlag, sondern ein Beschluss!“ Meine Studenten haben zusammengelegt und mir ein Flugticket spendiert, um zum Konzert nach Hamburg zu fliegen und gleich wieder zurück. Es war eine anstrengende Angelegenheit, aber ein einziges Fest. So himmlisch bin ich noch nie lahm, taub und müde gewesen. Und ganz gewaltig gerührt bin ich auch eine Woche danach noch. Kinners, ich danke euch so sehr.

Kollegen meines Herzens

Tobias Reitz:  du dichtest wie ein junger Gott und hast mich davon überzeugt, dass Schlager ein Genuss sein können. Und dass es sogar Spaß macht, welche zu schreiben.   Wenn  du Improtheater spielst, lieg ich vor dir auf den Knien. Und als Sohn bist du allererste Wahl.

Thomas Woitkewitsch: Du warst schon mein Vorbild, als noch 20 Jahre vergehen sollten, bis wir uns kennenlernten. Danke für deine Freundschaft und dein großes Herz für die Celler Schule, für die Immortadella und für mich.

Rainer Bielfeldt:  Seit 1985 schreiben wir immer noch – und immer noch neue – Lieder. Und wir haben noch Puste für viele Jahre! Warts ab!

Christine Vogeley: Du tust meinem Gemüt gut und – auch wenn du das nicht gern hörst –  ich bewundere dich:  menschlich, künstlerisch und weil du mehr verstehst als die Polizei erlaubt.

Oliver Corvino: Deine Musik lässt mich dahinschmelzen und deine Stimme noch mehr. Ein Komponist zum Träumen  🙂

Emmi & Willnowski: Wer im wahren Leben so feingeistig ist wie ihr beide, hat ein Recht, mit der ganz großen Kelle in den Pudding des schlechten Geschmacks zu hauen. Ich möchte bitte noch lange die Texte dafür schreiben 🙂

Viva voce: Es wird jedes Jahr schöner mit euch.  Lasst mich noch lange mit im Boot sein.

Katja Kaye – eine Stimme, die magisch und manchmal fast nicht von dieser Welt ist – und als Katja Bottenberg denkbar geerdetes Kopf-, Herz- und Filetstück im Popkurs Hamburg

Martin Lingnau: danke für unzählige gemeinsame Songs und eine tolle Zeit im Schmidt’s Tivoli, als ich so alt war wie du jetzt…

Michael Kunze: Du hast für mich immer eine Art Königswürde verkörpert und tust es noch. Dabei so leise, so unprätentiös und so warmherzig zu sein, ist einzigartig. Dich um Rat fragen zu dürfen, ist ein Geschenk, das man hütet und ganz bestimmt vor Abnutzung bewahrt…..