Doppeltes Debüt: Doris Doberstein – Alex Lambert – Christin Stark

Seit kurzem arbeitet Doris Doberstein (Celler Schule 1998) auch mit dem Komponisten Alex Lambert zusammen. Ihr erstes gemeinsames Werk „ICH BIN STARK“ wurde von ForFeetMusic der Newcomerin Christin Stark angeboten und erster Radiosong der 20-jährigen Sängerin.

Dieser Pop-Schlager erreichte auf Anhieb den Einzug in die Hitparaden von NDR 1 und MDR Thüringen.

Mann o Mann!

Von Claudia Karner (Celler Schule 2006)

Die 1. Hälfte des Monats ist auch schon wieder um. Wie war das noch mal? “Wenn alles klappt, ist im September die Demo-CD fertig”, sagte Georg Clementi Ende August optimistisch. Er hatte zu diesem Zeitpunkt nicht mit der Hartnäckigkeit von Roberts Kehlkopfentzündung gerechnet. Diese hat zur Folge, dass Robert  Persché nicht nur alle Konzerte absagen muss. Er kann auch die ausstehenden Chorpassagen nicht einsingen.

Obendrein überrascht Georg uns alle mit einer neuen Idee. Er will noch ein paar Bläsersätze einspielen lassen. Von keinem Geringeren als Herb Berger.  Der Salzburger Saxophonist gilt als einer der vielseitigsten Musiker Österreichs. Er  war u.. a. beim  Salzburger Jazzherbst Sideman von Ray Charles, und spielt mit der Jazzbigband Graz, den Wiener Philharmonikern und bei Willi Resetarits “Stubn-Blues”.

Ich finde Georgs Idee großartig. Georg selbst ist zur Zeit in  Bozen und steckt bis über beide Ohren  in den Probearbeiten zu dem Theaterstück “Die Grönholm-Methode. Premiere ist am 1. Oktober.  Der Erscheinungstermin der Demo-CD, die den  Arbeitstitel “Mann o Mann” trägt,  ist wieder aus der Greifweite gerückt.

Tja, wie heißt es so schön? Was lange gärt… na, ihr wisst schon. Bleibt mir wenigstens noch ein bisschen Zeit, um am Text für das Booklet herumzufummeln.

CHRISTOPH SAUER präsentiert sich auf seiner neuen Homepage

Seit dem 1. September 2010 ist der Berliner Chansonnier Christoph Sauer (Celler Schule 2007) online. Auf seiner neuen Homepage www.christophsauer.info stellt er in den nächsten Wochen aktuelle Stücke vor: Viermal hintereinander, jeweils zum 1. eines Monats, erscheint dort exklusiv ein „Lied des Monats“. Zum Download, mit komplettem Liedtext, erläuternden Hintergrundinformationen und einem E-Card-Motiv.

Christoph: „Ich hatte irgendwann keine Lust mehr, immer nur den Kanon alter Schlager der ,goldenen‘ Zwanziger Jahre nachzusingen. Andererseits war ich immer fasziniert von den Liedtexten dieser Epoche mit ihrem Wortwitz und ihrem hintersinnig-doppeldeutigen Humor. Also habe ich versucht, diese Art des Textens auf Themen der heutigen Zeit zu übertragen.“ So ist zum Beispiel das Lied „Mein Handy hat nirgends ’ne Anruf-Funktion“ entstanden, das den Reigen eröffnet.

>>> Mehr Infos: www.christophsauer.info.

Dreams are ten a penny – oder?

Vorgestern hatte ich das Vergnügen, auf einem großen Rock-Benefizkonzert John Kincade kennenzulernen. Zu seinem Song habe ich vor gefühlten *** Jahren in der Tanzschule Foxtrott gelernt. Jetzt darf ich diejenige sein, die für eine junge schwedische Sängerin, die John produziert, die Songtexte für Deutschland schreibt. Es wird ein langfristiges Projekt, und ich freue mich sehr drauf.
Danke auch an Willy Klüter, der uns zusammengebracht hat.

Die STAMMZELLFORMATION zeigt erstmals in einer Try-out-Lesung: „drei – Ein Musical für Zwei“

Vor der Premiere im Oktober präsentiert die STAMMZELLFORMATION ihr neustes Werk „drei“ in einer Vorab-Lesung. Termin ist Dienstag der 14. September um 20:00 Uhr im Maschinenhaus der Kulturbrauerei. Tickets kosten 7,00 € und sind über die neue Homepage www.stammzellformation.de erhältlich.

Nina und Tim haben einen Traum. Den Traum vom eigenen Musical-Theater, von den grenzenlosen Möglichkeiten, Geschichten zu erzählen mit den Mitteln von Schauspiel, Musik und Tanz. Sie haben alles, was man dafür braucht. Sie kann tanzen, Er kann Klavier. Er kann schreiben, sie kann lesen. Sie sieht bezaubernd aus, er sieht sie gerne an. Allerdings eines haben beide nicht: Geld… Doch dann kommt Mike, der Mann mit der goldenen Kreditkarte, und damit sind alle Probleme gelöst. Schwierig ist nur, dass Mike und Tim ein und dieselbe Person sind. Das weiß aber eh jeder. Bis auf Nina.

Die Stammzellformation erzählt den alten Kampf von Kunst und Kommerz, die alte Dreiecksgeschichte mit einer Muse an der Spitze und zwei konkurrierenden Männern als Hypothenuse auf ihre Weise, in Deutschlands Hauptstadt im Jahre 2010, und sie erzählt sie mit zwei Darstellern, die ihre Rollen mit Herz und Seele verkörpern und alles daran setzen, das Publikum eine wirklich große Show erleben zu lassen, bei der man nichts vermisst. Vor allem kein zusätzliches Personal.

Im Oktober beginnt die offizielle Spielzeit der STAMMZELLFORMATION. Und somit ein neues Zeitalter des Musicals. Jung, experimentell, intelligent.

Eine neue Homepage hat Tom van Hasselt übrigens auch: http://www.tomvanhasselt.de/

Jeske-Corvino-Oliver Frank

Wenn ein Interpret zu seinem 25er Jubiläum ein Best-of-Album veröffentlicht und nur zwei neue Titel hinzunimmt – dann ist es ein tolles Kompliment, einen dieser beiden ausgewählten Titel geschrieben zu haben. Und wenns dann noch als Single ausgekoppelt wird…! Ich freue mich jedenfalls sehr: Das Album heißt „Ich wette auf dich und mich„, der Interpret ist Oliver Frank.  Unser Titel heißt „Denn ich bin ihr Mann„. Komponiert hat ihn der wunderbare Oliver Corvino. Danke Oliver.

Konzerte mit Anna Piechotta

Anna Piechotta (Celler Schule 2008) lädt zu folgenden Konzerten und Auftritten im September
und Oktober ein:

10. 9. in: Nordenham in der Jahnhalle (Jahnstr.).
Beginn: 20 h
10. 10.: Witten: in der Mix-Show ArtOrt. Werkstatt, Studiobühne
(Mannesmannstr. 6). Beginn: 19:00h
17. 10.: Pinneberg (Hamburg): Beim brunch unplugged in Die Drostei.
10.30h-14.30h. Eintritt inklusive Brunch: € 22,50. Reservierung: 04101/
20 77 72
22. 10.: Celle: Konzert mit drei Annas in der CD Kaserne. Infos folgen
27. 10.: Hannover: Marlene. Programm „Wir probieren‘ s mal“ mit Michael
von Zalejski
. Beginn: 20h

Die neue CD wird im frühen Winter fertig sein und mit einem schönen
Konzert der Öffentlichkeit vorgestellt. Einen kleinen Vorgeschmack gibt
es auf Annas Homepage unter www.annapiechotta.de bei der Sparte Videos.

Die Säntisfeger singen Maik Brandenburg im Musikantenstadl

Maik Brandenburg hat über die Celler Schule 2010 seinen Einstieg in die Musikszene gemacht: Am 18.9. wird man seinen Titel „Pfeiff mer drauf“ – komponiert von Uwe Altenried – im Musikantenstadl sehen und hören. Als Edelfeder schreibt Maik Brandenburg schon lange u.a. für GEO, Stern, Mare und Merian. In Kürze wird es nun auch eine Reihe von pfiffigen Kinderliedern mit seinen Texten geben – die Musik kommt von Peter Schindler

Coaching für Fortgeschrittene – wer hat Interesse?

Mechernich:  für alle, die schon über die Grundkenntnisse verfügen (und / oder über praktische Erfahrung) soll endlich wieder ein Gruppencoaching angeboten werden.
Details hier:  http://www.musenlust.de/unterricht_2.html

Zwischen unserer Arbeit an mitgebrachten Songtexten und Besprechung von Projekten werden wir immer wieder nützliche kleine Übungen einstreuen. Einen Termin werden wir gemeinsam absprechen, wenn sich genügend Interessierte finden.

Genügend eigenes Material, um daran zu arbeiten, ist Bedingung. Es sollten mindestens 5 Texte sein – in welchem Stadium auch immer. Fertig sein muss natürlich nichts!
Idee – Songfahrplan-Feinschliff -2nd-Verse-Dilemma…. alles geht und ist willkommen.

Gruppengröße: 8-10 Teilnehmende
Seminardauer: 5 Tage

Teilnahmegebühr: 350 EUR

(auch diesmal wieder: leider nicht für Katzenallergiker)

Noch Fragen? Bitte gern:
seminare@musenlust.de

Einfach fantastisch

Von Claudia Karner (Celler Schule 206)

Was lange gärt, wird endlich gut!  Ich sitze in einem Gartenlokal im Schatten des Festspielhauses, dort, wo auch Anna Netrebko nach getaner Arbeit manchmal an ihrem Prosecco-Glas nippt. Es ist später Nachmittag, und  vom nahen Domplatz sind die  schaurigen Jeeeeeeeedermaaaaaaann-Rufe zu hören, als das Handy läutet. Am anderen Ende der Leitung ist Georg. Seine Stimme überschlägt sich beinahe vor Begeisterung. „Es klingt fantastisch! Einfach fantastisch!“  Er meint damit die Aufnahmen, die er in einem Grazer Tonstudio, gemeinsam mit drei Musikern, den Kaktusblüten, eingespielt hat. „Du wirst begeistert sein.“

Georg, das  ist Georg Clementi, ein in Salzburg lebender Schauspieler, Regisseur und Sänger, der es sich zu meiner großen Freude  in den Kopf gesetzt hat, Lieder von mir zu singen. Genauer gesagt, Texte, die ich geschrieben habe und die er gemeinsam mit Robert Persché, Mastermind der „Kaktusblüten“, vertont hat.  Er mag meine  Texte, die sich um skurrile Männertypen – vom passionierten Chatter bis  zum Midlifecrisis-geschüttelten Ehemann – drehen. „Wenn alles klappt, ist die Demo-CD im September fertig“, sagt Georg. „Du kannst dir schon einen Text für das Booklet überlegen.“ Mann o Mann! Wenn das kein Grund zum Feiern ist! „Herr Ober, noch einen Prosecco, bitte!“

Am nächsten Tag schickt mir Robert nebst sonnigen Grüßen aus Graz per Mail die Audio-Files. „Der nächste Schritt ist gemacht“, schreibt er. „Es wird!“