Songtextseminare mit Edith Jeske:
Zusatztermine in HAMBURG und MÜNCHEN

Endlich klappt es mal wieder mit einem Workshop in Hamburg, den ich jetzt noch dazwischenschiebe. Auch für München sieht es gut aus – da müsste nur noch entschieden werden, welcher Termin besser passt, Dafür habe ich einen Doodle-Link angelegt. Die Teilnahmegebühr ist wie bei den anderen Seminaren: 460 EUR. Wiederholungstäter/innen 360 EUR.
Das gilt auch für diejenigen, die im Popkurs Hamburg
bei mir waren.

 

Basiskurs Songtexten in Hamburg
18. bis 22. Oktober 2017
Details hier:

in Planung:
Basiskurs München.
8. bis 12. Oktober oder 25. bis 29. Oktober
nur für die Terminfixierung: doodle hier
(das gilt noch nicht als verbindliche Buchung)

.

.

Ein Wort für mehr Respekt unter Kollegen

Aufgrund einiger Diskussionen der letzten Tage breche ich an dieser Stelle eine Lanze – für mehr Transparenz, Fairness und Respekt in der Zusammenarbeit, auf die wir alle angewiesen sind und die uns so sehr erfüllt und beglückt, wenn sie gut läuft. Vertrauen und Transparenz gehören zusammen wie Geschwister. Zu meinen Komponisten – es sind nicht ganz wenige – habe ich volles Vertrauen. Welches im Lauf der Jahre oft noch gewachsen ist und mehr als einmal Freundschaften hervorgebracht hat.

Wenn ich mich als Textdichterin auf eine neue Zusammenarbeit einlassen soll, mache ich mich erst mal schlau und werfe die Suchmaschine an. Das sollten unsere Partner mit uns auch tun, wenn wir ihnen (noch) kein Begriff sind.

Bewahrt euch eine positive Grundhaltung. Manches, was nach schwarzem Schaf aussieht, kann sich als Traumpartner entpuppen. Bitte setzt also nicht gleich unlautere Absichten voraus, wenn Unwissenheit als Erklärung ausreichen kann. Jeder fängt klein an, sonst würde ja nichts nachwachsen können. Findet heraus, was sich im Netz herausfinden lässt und schaut nicht nur auf die Website eures potenziellen Partners. Ihr könnt auch Kolleginnen und Kollegen fragen, die mit den Betreffenden bereits gearbeitet haben. Dann könnt ihr höchstwahrscheinlich schon einordnen, auf welchem Level euer Partner unterwegs ist und wie er sich selbst ein- (oder über-)schätzt. Einsteiger werden vorwiegend mit Komponisten arbeiten, die den Olymp ebenfalls noch nicht erklommen haben. Das ist in Ordnung und kann gute Chancen eröffnen, wenn beide Partner achtsam sind. Es gibt aber Blender. Versucht, nicht auf sie hereinzufallen. Und blendet auch selbst nicht!

  • Wird die Anfrage gestreut? Werden mehrere oder viele an die selbe Aufgabe gesetzt? Man kann sich darauf einlassen oder nicht. Bei hochrangigen Interpreten wird es eventuell sogar von euch erwartet. Immerhin gibt es da auch was zu gewinnen. Wenn neue Teams zusammengestellt werden, ist dieses Verfahren ebenfalls häufig. Als Dauerzustand rate ich davon ab, sich gegen die Kollegen ausspielen zu lassen.
  • Was geschieht mit eurem Songtext, wenn er nicht das Rennen macht? Wird er neu vertont? Kommt er zu euch zurück? Relativ häufig werdet ihr nichts mehr hören. Ich handhabe es so, dass ich beim Komponisten erst dann rückfrage, wenn jemand anders sich für den Text interessiert. Wenn der dann noch unvertont ist, werdet ihr ihn in den meisten Fällen einfach zurückholen können.
    Achtung: Geht euren Partnern bitte nicht schon nach zwei Wochen mit Nachhaken auf den Wecker und auch nicht alle zwei Wochen erneut. Wer an einem einzelnen Text klebt, wirkt wie jemand, der es nötig hat. Auch ich habe mir damit als Anfängerin einiges versemmelt.
  • Wie geht es mit dem Song weiter, wenn unser Text ausgewählt wird? Zumeist sind es eher die Komponisten, die ein Demo herumschicken und die besseren Kontakte haben.
    Die Standardverteilung für die GEMA beträgt bei unverlegten Songs 8 Zwölftel für die Musik und 4 Zwölftel für den Text. Das finde ich persönlich akzeptabel, wenn der Komponist den Song unterbringt. Obwohl das eigentlich eine Verlagsaufgabe wäre. Aber das ist eine andere endlose Geschichte, an der die Komponisten keine Schuld haben und über die zu Recht gestritten wird.
    Seit 1996 haben wir die Möglichkeit, Text und Musik im Aufführungs- und Senderecht gleichzustellen. Wenn mein Text bereits genommen wurde und der Komponist kommt nachträglich dazu, dann erwarte ich Gleichstellung.
    Für diese Gleichstellung trete ich natürlich nach wie vor ein und kämpfe dafür. Denn erst dann sind Komponisten und Textdichter über die Ateilsvereinbarung auf Augenhöhe und können ihre Argumente austauschen. Ich glaube fest daran, dass die Komponisten auf faire Textdichter treffen werden.
  • Wie werden Änderungswünsche gehandhabt?
    Liebe Textdichter/innen: gebt euch nicht zu spröde und hört euren Komonist/innen aufmerksam zu: falsche Betonungen, schwer singbare Sprache, falsche Bezüge, unklare Inhalte – lasst euch auf Änderungswünsche ein. Aber gebt euch nicht damit zufrieden, wenn eure Partner nur sagen, was sie nicht wollen und euch eine Änderung nach der anderen abverlangen. Fordert konkrete Ansagen ein.
    Liebe Komponist/innen: Begegnet euren Textdichern mit Respekt. Versucht bitte nicht, euch über Eingriffe im Text selbst zu verwirklichen. Das letzte Wort zur Musik gehört euch, das zum Text den Textdichtern. Besprecht unbedingt vorher, wie weit Kompromisse gehen sollen. Wenn ihr euch da nicht einigen könnt, stimmt wahrscheinlich die Chemie nicht so, wie sie sollte. Dann muss man sich auch trennen können.
  • Manche Interpreten beanspruchen Anteile an Text oder Musik, auch wenn sie nichts dazu beigetragen haben. Andernfalls lehnen sie den Song ab. Das finde ich persönlich unseriös und arbeite mit solchen Interpreten nicht. Entscheiden muss das jeder selbst.

Ihr Lieben: seid freundlich, offen und klar, beschränkt euch aufs Wesentliche, klärt das Wichtige, lasst Augenmaß walten und bleibt wach. Das legt euch eine ältere Kollegin ans Herz, die in fast 40 Jahren einige schlechte Erfahrungen gemacht hat, aber: sehr viel mehr gute. Wenn jemand pampig wird, nur weil ihr nachfragt – und euch droht, euch dann eben auszusortieren – lasst ihn ziehen. Mit einiger Wahrscheinlichkeit bleibt euch mehr erspart als euch entgeht.
Komponisten und Textdichter sind nicht Feinde von Natur aus, sondern wir sind Partner, die etwas schaffen, was einem Publikum Freude machen soll. Und was uns selbst Freude macht. Ihr wisst, wie sehr.
Gebt und erwartet Respekt.
Ich wünsche euch viel Glück.
Eure Edith Jeske.

Mister X – der Spion, der dich liebt

Wer ist Mister X? Was hat er vor? Und was macht er auf diesem Blog?
Fragen über Fragen, auf die es (noch) keine Antworten gibt.
Mister x

Während die ganze Musikbranche rätselt, wer hinter dem Pseudonym Mister X stehen könnte und selbst versierte Stimmanalytiker sich die Haare raufen, ist bisher nur folgendes bekannt:

„Der Spion… der dich liebt“ ist ein Fox-Brett erster Güte, umhüllt von typischen Bond-Sound und geschickt eingesetzten Effekten. Schon beim ersten Hören lässt er einen nicht mehr kalt und bleibt im Ohr kleben wie Kaugummi.

Geheime Unterlagen des Secret Service kündigten sogar bereits eine Version auf Englisch an, mit dem Mister X nach Deutschland auch den Rest der Welt erobern will. Doch wir wissen, die Welt ist nicht genug und es bleibt spannend, was der geheime Agent weiter plant.

Wer sich selber ein Bild machen und sich an dem mysteriösen Ratespiel beteiligen will, kann den Song ab sofort bei allen legalen Downloadportalen kaufen!

Und wer weiß… vielleicht wird das Geheimnis ja bald gelüftet…

MusenLust Logo

Die Sommerpause ist zu Ende!

Auch bei uns ist die Sommerpause jetzt zu Ende.
Die Seminarseite hat ein Lifting bekommen, unser Webmaster Jan Weskott hat die Seite nun auch smartphone-kompatibel gemacht. Der Herbst kann kommen.
Für einige Workshops gibt es noch freie Plätze. Und:
für 2016 ist in Berlin ein Workshop über Musicalsongs geplant – vorausgesetzt, es finden sich genügend Menschen, die teilnehmen möchten. Man darf gespannt sein.

zu den Workshops 2015 und 2016

 

Alles Deutsch! – ein Lied aus dem Jahr 1995

Es hat sich ergeben, dass ich mich für ein anderes Forum an einen genau 20 Jahre alten Song erinnert habe, mit dem Martin Lingnau und ich 1995 einen Wettbewerb „Lieder gegen Fremdenfeindlichkeit“ gewonnen haben. Als Sänger war auch Bernd Lambrecht dabei. Und Petra, deren Nachname mir entfallen ist. (Trage ich mit Freuden nach, wenn mir jemand auf die Sprünge hilft)

Alles Deutsch! Musik: Martin Lingnau – Text Edith Jeske
(Gesungen von „Fiehse Pferwandte!)

So was wie das hat es seit langem nicht gegeben,
an allen Stellen schlagen Wellen, wirbelt Dreck.
Schon vielen graut davor, hier weiterhin zu leben,
und mancher – wüßte er wohin – wär längst schon weg.
Da hilft kein Warten, und da nützt kein Überwintern,
denn dieser Kelch geht nicht von selbst an uns vorbei.
Schon brennt dem Biedermann die Lunte unterm Hintern –
denn was er brütet, ist ein böses Kuckucksei.

Im Kleinen fängt es an – da stör’n sie noch nicht sehr,
doch wenn es erst mal viele sind, dann hilft uns niemand mehr.

Ich sag nur:
Kebap und Cevapcici,
Sushi, Ayran, Satziki,
Pizza, Pasta, Canelloni,
Minestrone, Makkaroni,
Ratatouille, Baguette, Paté,
und Paella und Saté
Peking-Ente und cous cous –
Aber damit ist bald Schluß!

Dann heißt es:
jeder gute Deutsche kaut
Semmelknödel, Sauerkraut,
Bratkartoffeln, Hühnerbeine,
halbe und auch ganze Schweine,
Bismarckhering, Sülzkotlett,
Stullen dick mit Schweinemett!
Deutsche Rüben, deutscher Kohl
tun dem deutschen Magen wohl.

Nichts ist mehr deutsch in diesem unserm deutschen Lande,
daß man den eignen Ohr’n und Augen kaum noch traut.
Wohin man sieht – es ist wahrhaftig eine Schande:
was sich Kultur nennt, ist entartet und versaut.

Da räumen wir mal auf, das ham‘ wir nicht bestellt –
gehört uns nicht mal Deutschland, wie um alles dann die Welt?

Ich sag nur:
Shakespeare, Sartre, Seneca,
Pippi Langstrumpf, Dracula,
Sherlock Holmes und Micky Maus –
Warhol und Picasso raus!
Raus mit Sting und Pavarotti,
Tina Turner, Ramazotti!
Ab sofort ins Radio
Blasmusik: holladio!

Wir haben’s leicht, man ist ja jetzt schon vor uns bange.
Bald werden wir des deutschen Lebens wieder froh!
Der Tag ist nahe, und dann fackeln wir nicht lange –
und gleich als erstes übernehmen wir den Zoo.

Dann heißt es:
Löwen raus und Tiger raus,
Miezekatz ins Raubtierhaus.
Raus, Flamingos, Papagei’n
Gänse, Enten, Hühner rein!
Raus mit Affen, Bären, Gnus,
Elefanten, Känguruhs –
rein mit Kalb und Kuh und Stier –
deutsche Zoos dem deutschen Tier!

Wir wollen
Schweinebacke in Aspik,
puffta puffta Blasmusik,
Blasmusik so richtig laut,
Schweinebacke, Sauerkraut,
deutsches Eisbein in Gelee,
deutschen Reiswein, deutschen Tee
deutsche Seide für die Fahnen,
deutsche Grapefruits und Bananen,

Eisbein, Reiswein, Sauerkraut,
deutschen Tango, vorgekaut
Schweinebacke mit Bananen,
deutschen Tee aus deutschen Fahnen
deutsche Seide in Aspik.
Sauerkraut und Blasmusik,
Mohrenkopf und Negerkuß,
schwarzbraun wie die Haselnuß!

Die Welt ist schön Mylord – 100 Jahre Ernst Bader

von Edith Jeske

Autogrammkarte
Foto @ Günter Zint www.panfoto.de
Pullunder, handgestrickt: Edith Jeske

 „Jeder kennt meine Lieder,“ so pflegte er zu schmunzeln, „aber keiner kennt meine Visage!“ Ihm gefiel es, dass er sich unerkannt aufhalten konnte, wo immer er wollte. Außer in seinem Norderstedt vielleicht. Da war er ein bunter Hund. Und das genoss er auch.
Tulpen aus Amsterdam„, „Am Tag, als der Regen kam„, „Der Junge von St. Pauli“ und Aznavours legendäres „Du lässt disch gehnnn“ – all das und hunderte anderer berühmter Songs stammen aus der Feder von Ernst Bader. Heute würde er hundert Jahre alt.
Ernst war einer der wichtigsten Menschen in meinem Leben, ohne ihn wäre ich vielleicht was ganz anderes geworden.

Kennen lernten wir uns durch Knut Kiesewetter. Der wollte uns – eine Berliner Liedermacherband – für den Popkurs in Hamburg begeistern, der damals noch Modellversuch Popularmusik hieß. Als arme Poeten und Kirchenmäuse konnten wir uns aber eine Unterkunft in Hamburg für zweimal drei Wochen nicht leisten. Worauf Kiesewetter den listigen Einfall hatte, wenigstens einen oder zwei von uns Ernst unter die Fittiche zu schieben. Denn Kiesewetter wusste: Ernst liebt die Menschen – vor allem die aus Berlin.
Ernst nahm uns alle vier. Und er nahm uns immer wieder – wann immer wir in Hamburg waren. Und als unsere Band sich aufgelöst hatte, auch einzeln. Bis er ins Altersheim umzog, hatte ich ein winziges Zimmer in seinem Haus und mein Namensschild an der Tür zwischen einem Dutzend anderer. Wir – seine Kinder, wie er uns nannte – verständigten uns telefonisch, wer gerade ein Zimmer brauchte. Das klappte fast immer reibungslos. Notfalls rückten wir zusammen.

Ernst war für mich nicht nur Mentor und Motor, sondern auch ein zweiter Vater – womit meine biologischen Eltern ausgesprochen einverstanden waren, denn sie hatten ihn genauso ins Herz geschlossen wie ich. Nie vergaß er ihre Geburtstage, nie verging Weihnachten ohne einen Kartengruß von Ernst.

Bader war ein Mensch mit Prinzipen, die er nur brach, wenn er es für sinnvoll hielt. Als er ungefähr 60 war, sollte er ein Album mit deutschen Texten für Michel Polnareff  schreiben. Jemand aus der Plattenfirma fragte ihn vorsichtig, ob er eventuell bereit sei, zwei oder drei Texte von einem jüngeren Kollegen texten zu lassen. Worauf Ernst in heiligem Zorn das komplette Projekt hinschmiss und seine Textdichteraktivitäten abrupt beendete. Wenn noch Anfragen kamen, reichte er die an seine Schüler weiter. Und immer an die männlichen. Bewusst wurde ihm das erst, als ich ihn darauf ansprach. „Für eine Frau bist du ganz schön gut“, pflegte er zu sagen. Bis ich den Ball zurückspielte: „Für einen mit Holzbein läuft er die 100 Meter ganz schön schnell!“.
Von da an empfahl Ernst grundsätzlich als erstes mich.

So auch 1989, als Ernst aus gesundheitlichen Gründen seine Dozentur im Popkurs aufgeben musste. An seine Stelle trat ich und unterrichte dort noch heute. Und bis heute geistert Ernst durch den Raum, wenn ich einige von seinen Beispielen zum Besten gebe. Und meist folgen ein paar Anekdoten aus unseren gemeinsamen 17 Jahren.

17 Jahre. Fast wäre unsere Freundschaft volljährig geworden. Seinen 85. haben wir noch zusammen gefeiert. Schon eine ganze Weile zuvor hatte er immer häufiger gesagt, dass er gern gehen würde. Und dass Sterben ihm keine Angst mache – das sei doch nur die Versetzung in die nächst höhere Klasse. Oder in den Hundehimmel,  was für ihn dasselbe war. Dort würde er seine vierbeinigen Freunde endlich alle wiedersehen.

Die Nachricht von seinem Tod erreichte mich mitten im Popkurs-Unterricht. Es wurde eine besondere Stunde. Ich ließ mein Konzept sausen und erzählte von Ernst. Es flossen Tränen, aber auch Lachtränen mischten sich darunter. Und wir haben den Refrain von Tulpen aus Amsterdam gesungen.

Lieber Ernst, nun wärest du hundert. Zahllose Male haben wir philosophiert und geblödelt, gestritten und jede Versöhnung mit Schnaps begossen – ob ich wollte oder nicht. Du hast mir den Kopf zurechtgerückt und mich ermutigt, je nachdem, was gut für mich war. Du hast mich Mäuschen genannt, was außer dir niemand durfte.
Nur eines hast du nicht mehr erlebt: dass ich Schlager schreibe. Das hättest du dir so gewünscht. Genauso vehement hab ichs von mir gewiesen. Und als ich schon über 50 war, ist es dann doch passiert.

Und wer weiß – vielleicht sind ja ein paar Takte zu dir durchgedrungen und lassen dich lächeln, da oben, auf deiner Wolke im Hundehimmel.

 

 

 

„Geliebte Lieder“ von Tim Fischer

(von Edith Jeske)

„Mit Schellack bin ich durch“, lächelt Tim Fischer in einem Interview mit dem Tagesspiegel  Im März ist er 40 geworden. Und schon jetzt blickt er auf 25 Bühnenjahre zurück. Auf ein bewegtes Leben sowieso.
Fast so lange kennen auch wir uns. Die „Rinnsteinprinzessin“ war kaum geschrieben, da griff Tim zu. Und singt sie seitdem – quasi eine betagte Dame (die Rinnsteinprinzessin, nicht Tim).

Geliebte Lieder heißt das neue Programm, das am 8. Oktober in Berlin im TIPI Premiere hat und mit dem Tim seine 25 Jahre Bühne feiert – zusammen mit seinem Publikum. 
Uns wird ein neuer Tim Fischer erwarten, einer, der erwachsen geworden ist, der für sein Leben die Klarheit entdeckt hat. Und gleichzeitig einer, der uns die vertrauten Lieder auch weiterhin gönnt. Die verbinden uns ja. „Komm großer schwarzer Vogel“, „Wo sind die Clowns“ und – ja – auch die Rinnsteinprinzessin. Neben ein paar neuen Liedern von mir. Und vielen andern natürlich….

Begleitet wird von Rainer Bielfeldt am Flügel und von Thomas Keller mit Akkordeon und Saxophon.
Die Premiere ist wahrscheinlich schon ausverkauft – aber bis zum 13.10 spielt Tim noch im Tipi. Und auch in vielen anderen Städten. Bei dieser perfekten Gelegenheit sollte man sich die CD zum Programm nicht entgehen lassen. Die neue CD „Geliebte Lieder“. Übrigens ist hier (und im Programm) auch eine ExCELLEntin vertreten: Camilla Elisabetn Bergmann steuerte „Jochen“ bei – ein wunderbar böser Song.

Tim Fischerzum Anhören und Anschauen von Zuhause aus:
Tim Fischer zu Gast bei „Thadeusz“ (RBB TV)
Der Sonntagsbrunch (MDR Radio 1)

 

Andrea Sawatzki trägt Helm

von Edith Jeske

Ein Fan von Andrea Sawatzki bin ich schon sehr lange.  Sawatzki (Foto Ulrike Schamonni)
Am 5. September hatte ich nun die Freude und die Ehre, in Berlin bei den  Studioaufnahmen dabeizusein, als sie den Song vom süßen roten Fahrradhelm für eine Kampagne der Deutschen Verkehrswacht aufnahm.
Der Text stammt von mir, die Musik von Richard Wester. Nach fast 20 Jahren Pause haben wir wieder zusammengearbeitet.
Da es (erstens) eine sehr sinnvolle Kampagne ist und (zweitens) ein schöner Song mit einer großartigen Künstlerin, darf das hier auch gern geteilt werden.

Foto: Ulrike Schamoni

 

 

Thomas Woitkewitsch wird 70

Die allermeisten – und die schönsten – Lieder von Herman van Veen verdanken wir Thomas Woitkewitsch: „Kleiner Fratz“, „Ich hab ein zärtliches Gefühl“, Weg da“ und zahllose andere. Fast jeder von uns kennt „Wann wird’s mal wieder richtig Sommer“. Auch diesen Text hat Thomas Woitkewitsch geschrieben. Was Rudi Carrell in seinen Shows sang, stammt aus der Feder von Thomas. Er erfand die legendäre Spielshow „Am laufenden Band“ und dachte sich  „Wetten dass“ aus.  Und er war derjenige, der Monty Python in Deutschland bekannt machte.
Der Celler Schule ist er seit nunmehr zehn Jahren ein treuer Begleiter und Lieblingsgast.

Thomas Woitkewitsch:
ein begnadeter Textdichter, ein Freund fürs Leben, eine große Seele.
Zu seinem 70. Geburtstag erlauben sich Celler Schule und Freunde, eine kleine Aufmerksamkeit zu überreichen:

 Thomas 70 Deckblatt Coll

 

 

 

 

 

 

„Kein Problem“ meint Andreas Martin

von Edith Jeske


……… auch wenn man schon etliche hundert Nummern getextet hat – es gibt noch besondere Ereignisse in einem Textdichter(innen)leben . Ein solches war für mich der Anruf von Andreas Martin, welcher mich beim Einparken vor LIDL erwischte. Mein Text (zur Musik von Thomas Rosenfeld übrigens) gefiele ihm sehr und er nähme „Die Liebe steht dir gut“ auf sein Album.  Ich war ganz hin und weg, hab aber mein Adrenalin noch zurückgepfiffen, weil es ja immer den Pool von mindestens 20 Titeln gibt, aus denen das Album dann tatsächlich zusammengestellt wird.
Dann mailte Andreas Martin mir den MasterMix, und  das Adrenalin schnellte wieder hoch. Und seit ein paar Tagen ist das Album Kein Problem draußen und – jaaaah ! – ich bin tatsächlich mit von der Partie.  Und das in Gesellschaft von u.a.  Dr. Bernd Meinunger und meiner Freundin Doris. Und natürlich Andreas Martin selbst…..
Bei dem Parkplatz-Telefongespräch sagte Andreas Martin übrigens auch, dass er sich den Titel als Single vorstellen könne.
Das Adrenalin wird sich also noch eine Weile in den Startlöchern bereithalten. …..

Songtextseminar für Kurzentschlossene in Hamburg

Liebe Textdichter/innen und solche, die es werden wollen,

vom 1.-5. August 2012 gebe ich wieder ein Songtextseminar in der Sängerakademie HH. Da die hauseigene Gruppe nun doch nicht mit meiner zusammengelegt werden kann, sind schlagartig 10 Plätze frei geworden. 
Teilnahmegebühr: 350 EUR

Ob Einsteiger oder Auffrischer – ein kurzweiliges und gehaltvolles Programm mit Nachhaltigkeitseffekt und hohem Spaßfaktor

Details hier

Herzliche Grüße

Edith Jeske

Bei ECHO dabei mit Tabatabai

von Edith Jeske

Das ist aufregend:
Zum ersten Mal bin ich in einen ECHO involviert.

Dieser Preis wird in der Kategorie Jazz in diesem Jahr in einem eigenen Event verliehen, und zwar am 3. Juni in der Gläsernen Manufaktur von Volkswagen in Dresden. Als Sänger des Jahres nehmen Götz Alsmann und Jasmin Tabatabai die begehrte Auszeichnung entgegen.

Für Jasmins Album „Eine Frau“ habe ich zwei Titel getextet – beide vertont von David Klein, der auch das Album produziert hat.

Zwei Titel sind scheinbar nicht allzu viel, aber wenn man bedenkt, dass von den Titeln alle außer vieren Klassiker sind, bin ich doch ganz schön stolz.

Zumal ich mich da u.a. in Gesellschaft von Kurt Tucholsky, Reinhard Mey, Bruno Balz und Jean-Loup Dabadie befinde.

Mehr unter www.echojazz.de und www.br.de/radio/br-klassik/sendungen/leporello/echo-jazz100.html