Santiano auf Tour mit Helene Fischer

Im Sommer wird die erfolgreichste Sängerin des Landes auf Deutschlands Stadion-Bühnen stehen:  Helene Fischer! Und höchstwahrscheinlich wird sie auch Songs von Tobias Reitz singen. Der war 2001 Teilnehmer der Celler Schule und leitet sie heute bekanntermaßen zusammen mit Edith Jeske. Seit seiner Zusammenarbeit mit Helene Fischer (16 veröffentlichte Songs) ist er hauptberuflich Textdichter.

Support-Act bei den Helene-Fischer-Stadionkonzerten ist DIE Shootingstar-Band der letzten Jahre: Santiano! Die „Seemänner 2.0“ hatten ihre größten Erfolge mit Songs, zu denen Lukas Hainer (Celler Schule 2012) die Texte geschrieben hat. Für die Zusammenarbeit wurde er u.a. mit Doppelplatin ausgezeichnet.

Wer Lust hat, bei den Mega-Events (allein 35.000 verkaufte Tickets AufSchalke!) dabei zu sein, findet auf www.helene-fischer.de  alle weiteren Infos und Termine.

Fort, Bildung! – in Pulheim

Lustige Abende mit Julia Hagemann (Celler Schule 2011) im Theater im Walzwerk.

MÜSSEN Leute mit schlechtem Charakter das eigentlich immer auf der Bühne ausleben? In Julia Hagemanns Liedern sinken die Leichen nach rechts und links zur Seite, werden Frösche gekocht, Vermieter frittiert und Kolleginnen im Rhein versenkt. Das Ganze tarnt sich als Bildungsprogramm, was aber nur ein Vorwand ist, um das Publikum beschimpfen zu können. Dazwischen erzählt sie ihre Lieblingswitze, springt von einem Kostüm ins nächste, erklärt, warum Männer schwerere Fernseher tragen können, aber früher sterben als Frauen, handelt die Geschichte der Oper und deren Bedeutung für die Gehirnforschung in wenigen Minuten ab, spielt Klavier und singt, was das Zeug hält. Schließlich hat sie’s studiert.

Im Ensemblemusikkabarett Kehlwerk ist Julia Hagemann am 24.5.2013 unter dem Motto  Singen im Akkord zu sehen.   Kehlwerk bietet Musikkabarett vom Feinsten. Das Ensemble hat sich darauf spezialisiert, unschuldige Lieder und Arien so zu bearbeiten, dass sie selbst von ihren Verfassern nicht wieder erkannt werden – ein Programm, das sich in einem Moment zärtlich in die Tiefen der menschlichen Seele einschmeichelt und im nächsten frech und unbekümmert auf die Zwerchfelle seiner Zuhörer eintrommelt. Kehlwerk – immer auf der Suche nach dem Spaß im Ernst, dem Unbekannten im Bekannten, der messerscharfen und doch nie aufzufindenden Trennlinie zwischen? E- und U-Musik, verlustiert sich irgendwo zwischen kühn arrangiertem? Volkslied, Rumba, Oper und Hundegeheul.

„Wie geht Singen?“ unterhaltsam und informativ und allgemeinverständlich erklärt für alle, die finden, dass Singen leicht, beglückend und natürlich sein sollte, und wissen wollen, wie das geht. „Infotainment at its best“ ist der Kerngedanke im neuen Buch  Von Nebelhorn bis Nachtigall .

Rechtzeitig zum zweihundertsten Grimm-Jahr 2013 erschien Ihre brandaktuelle Märchen-CD als Rehwinkel-Edition mit den Märchen von Rotkäppchen, Schneewittchen, Dornröschen, Hans im Glück, Sterntaler, Hänsel und Gretel, Rumpelstilzeiner mit Booklet-Illustrationen von Barbara Berrien.

 

 

Angeln mit Bastian Sick

von Edith Jeske

Die Grimm-Festspiele in Hanau – ein Riesen-Event, eine Bühne mit fast 1400 Zuschauerplätzen. Viele Male schon hat mein lieber und verehrter Kollege Wolfgang Adenberg (Celler Schule 1996) dort die Musicals auf die Bühne gebracht. In diesem Jahr habe ich die Ehre – und eine Ehre ist es tatsächlich.

Am 17. Mai ist die Premiere von Schneeweißchen und Rosenrot. Das Buch stammt von Dieter Gring,  die Musik von Friedrich Rau,  die Songtexte von mir. Regie führt Marc Urquhart
Und hier gibt es bis dahin täglich eine neue kleine Hörprobe.

Aber das ist eine andere Geschichte.

Als ich die ersten Proben begleitete und hier und dort etwas umschrieb, blieb ich an einer meiner Zeilen hängen.  Albin, der Zwerg, will die verzauberten Prinzen in die Falle locken, indem er sich selbst als Köder präsentiert:

Albin, von Karsten Kenzel 480x640
Foto: Karsten Kenzel

 

„Hier sitz ich und ich angle…..“

Heißt es tatsächlich „angle“? Oder sollte unser Zwerg nicht eher singen „Hier sitz ich und ich angel“? Mir kam das plausibler vor. Aber nicht plausibel genug, um es einfach zu machen. Also schrieb ich meinen Freund Bastian Sick an. Der fand die Frage so interessant, dass er sie in einen Beitrag seiner Kolumne  verwandelte.

Übrigens ist die neue Folge vom Dativ, der bekanntlich dem Genitiv sein Feind ist, gerade fertig und wird Mitte Mai erscheinen. Bestellen kann man sie schon jetzt.