Sommerzeit ist Konzertzeit, meint Macel Brell

Die Sommerkonzerte stehen vor der Tür! Nach einem wunderschönen Auftakt in Magdeburg, bei dem Macel Brell (Celler Schule 2011) das Konzert der Alin Coen Band eröffnen durfte, geht es nun weiter:

Aktuelle Termine:
15.08. – Döbeln, La Libertad-Festival
16.08. – Frankfurt, Sommerwerft Festival
24.08. – Kiel, Statt Café
27.08. – Hannover, Kulturpalast Linden
28.08. – Wilhelmshaven, Pumpwerk Club
29.08. – Lübeck, Tonfink
30.08. – Magdeburg, Turmpark

Die wunderbar einfühlsamen Live-Videos auf youtube sind hier zu sehen: Nur den Augenblick und Das Entscheiden. Die aktuelle EP „Alles gut, solang man tut“ kannst du hier bestellen.

 

 

Robert Metcalf für den LEOPOLD-Preis 2013/2014 nominiert

Der LEOPOLD-Medienpreis ist die wichtigste deutsche Auszeichnung für Musiktonträger für Kinder und wird seit 1997 alle zwei Jahre vergeben. Der Verband deutscher Musikschulen, das Bundesjugendministerium, das Kulturradio WDR3 sowie die Initiative Hören unterstützen die Vergabe. Der LEOPOLD kann eine wirksame Hilfe für alle sein, die sich im unübersichtlichen Markt für Kinder nicht allein zurechtfinden.

Für diesen wichtigen Preis im Bereich der Kindermusik wurde jetzt ROBERT METCALF (Celler Schule 2013) mit seiner CD „Ich bin zwei und schon dabei“ nominiert. Wer in diesem Jahr die begehrte Auszeichnung erhält, stellt sich am 27.09.2013 heraus. Aber schon die 17 nominierten Produkte aus insgesamt über 130 Einsendungen dürfen mit der Bezeichnung „Empfohlen vom Verband deutscher Musikschulen“ werben.

Hier geht’s zum Künstler und hier gibt’s mehr Wissen zum LEOPOLD-Medienpreis

 

Celler Schule 2013: „Was hier für Talente herumschwirren…“

Von Claudia Karner (Celler Schule 2006)

 

Heuer kam nichts dazwischen: Keine MarilleClaudia Karner und Thomas Woitkewitsch beim Abschlussfest der Celler Schule 2013nernte bei Freundin Inge im Burgenland, kein Schrammelklang im Waldviertel, kein Tollwood-Festival in München. Also, rein in den Zug und ab nach Springe, zum Abschlussfest der Celler Schule 2013, wo es nach zwei intensiven Wochen in der Talenteschmiede JeskeReitz wieder eine Menge zu feiern gab. Und zum Schauen und Hören auch. „Kinder, was hier für Talente herumschwirren!“, begeisterte sich mein Tischnachbar Thomas Woitkewitsch, der Grandseigneur der Liedtexterei, seit zehn Jahren hochgeschätzter Dozent in  der Celler Schule. Einen Satz hat er allen ExCELLEnten auf den Weg mitgegeben. „Wenn zum Schluss alle heulen, ist es gut gelaufen!“

Tobias Reitz führte charmant durch den Abend (Was kann der Mann eigentlich nicht?), und für die  Musenmuddi, die ihren Klassiker „Rinnsteinprinzessin“ zum Besten gab,  hatte er eine besondere Überraschung parat: das nie übergebene Doppel-Platin für den Song „Wieder zurück“, den Edith Jeske Ende der 90er für Wolfgang Petry geschrieben hatte. Von den ExCELLEnten  gab es neben einem  originellen Geschenk, einer Flasche  Reimgold Brillant, ein Ständchen aller Teilnehmer. Bei der Parodie auf Michael Holms „Tränen lügen nicht“ spürte man: Hier ist wieder ein excellenter Jahrgang am Moussieren.

Die Nacht verging wie im Railjet. Plötzlich war es vier Uhr morgens, und der Saal im Lutherheim hatte sich schon gelichtet. Übrig geblieben war ein  Fähnlein Nimmermüder, darunter Silke Frost, Axel Paetz, Lennart Schilgen und Thomas Franz (für mich  d i e  Entdeckung des Abends), die sich mit Singen und Spielen die drohenden Ermüdungserscheinungen vertrieben.  Wie schön, dass ich dabei sein durfte. Danke an euch alle! Während sich die Berliner Gruppe mit Tilman Lucke, Michael Feindler und  Lennart Schilgen zu Fuß bei Sonnenaufgang auf den Weg zum Bahnhof machte, um den ersten Zug zu erreichen, nahm mich Anna Brandt gemeinsam mit Silke im Auto mit. Es war kurz vor sechs, als wir in Hannover ankamen. Die ersten Trödler bauten an der Leine ihre Flohmarkstände rund um die bunten Nanas von Niki de Saint Phalle auf. „Kommst du nächstes Jahr wieder?“ fragte mich Anna beim Aussteigen. Ich schüttelte bedauernd den Kopf. „Sieben Stunden im Zug, das ist mir einfach zu weit.“

Vor ein paar Tagen gab Tobi den Termin für das Abschlussfest im nächsten Jahr bekannt.  Naja, bis zum 25. Juli 2014 kann ich’s mir ja noch einmal überlegen…

 

Santiano auf Tour mit Helene Fischer

Im Sommer wird die erfolgreichste Sängerin des Landes auf Deutschlands Stadion-Bühnen stehen:  Helene Fischer! Und höchstwahrscheinlich wird sie auch Songs von Tobias Reitz singen. Der war 2001 Teilnehmer der Celler Schule und leitet sie heute bekanntermaßen zusammen mit Edith Jeske. Seit seiner Zusammenarbeit mit Helene Fischer (16 veröffentlichte Songs) ist er hauptberuflich Textdichter.

Support-Act bei den Helene-Fischer-Stadionkonzerten ist DIE Shootingstar-Band der letzten Jahre: Santiano! Die „Seemänner 2.0“ hatten ihre größten Erfolge mit Songs, zu denen Lukas Hainer (Celler Schule 2012) die Texte geschrieben hat. Für die Zusammenarbeit wurde er u.a. mit Doppelplatin ausgezeichnet.

Wer Lust hat, bei den Mega-Events (allein 35.000 verkaufte Tickets AufSchalke!) dabei zu sein, findet auf www.helene-fischer.de  alle weiteren Infos und Termine.

Fort, Bildung! – in Pulheim

Lustige Abende mit Julia Hagemann (Celler Schule 2011) im Theater im Walzwerk.

MÜSSEN Leute mit schlechtem Charakter das eigentlich immer auf der Bühne ausleben? In Julia Hagemanns Liedern sinken die Leichen nach rechts und links zur Seite, werden Frösche gekocht, Vermieter frittiert und Kolleginnen im Rhein versenkt. Das Ganze tarnt sich als Bildungsprogramm, was aber nur ein Vorwand ist, um das Publikum beschimpfen zu können. Dazwischen erzählt sie ihre Lieblingswitze, springt von einem Kostüm ins nächste, erklärt, warum Männer schwerere Fernseher tragen können, aber früher sterben als Frauen, handelt die Geschichte der Oper und deren Bedeutung für die Gehirnforschung in wenigen Minuten ab, spielt Klavier und singt, was das Zeug hält. Schließlich hat sie’s studiert.

Im Ensemblemusikkabarett Kehlwerk ist Julia Hagemann am 24.5.2013 unter dem Motto  Singen im Akkord zu sehen.   Kehlwerk bietet Musikkabarett vom Feinsten. Das Ensemble hat sich darauf spezialisiert, unschuldige Lieder und Arien so zu bearbeiten, dass sie selbst von ihren Verfassern nicht wieder erkannt werden – ein Programm, das sich in einem Moment zärtlich in die Tiefen der menschlichen Seele einschmeichelt und im nächsten frech und unbekümmert auf die Zwerchfelle seiner Zuhörer eintrommelt. Kehlwerk – immer auf der Suche nach dem Spaß im Ernst, dem Unbekannten im Bekannten, der messerscharfen und doch nie aufzufindenden Trennlinie zwischen? E- und U-Musik, verlustiert sich irgendwo zwischen kühn arrangiertem? Volkslied, Rumba, Oper und Hundegeheul.

„Wie geht Singen?“ unterhaltsam und informativ und allgemeinverständlich erklärt für alle, die finden, dass Singen leicht, beglückend und natürlich sein sollte, und wissen wollen, wie das geht. „Infotainment at its best“ ist der Kerngedanke im neuen Buch  Von Nebelhorn bis Nachtigall .

Rechtzeitig zum zweihundertsten Grimm-Jahr 2013 erschien Ihre brandaktuelle Märchen-CD als Rehwinkel-Edition mit den Märchen von Rotkäppchen, Schneewittchen, Dornröschen, Hans im Glück, Sterntaler, Hänsel und Gretel, Rumpelstilzeiner mit Booklet-Illustrationen von Barbara Berrien.

 

 

Angeln mit Bastian Sick

von Edith Jeske

Die Grimm-Festspiele in Hanau – ein Riesen-Event, eine Bühne mit fast 1400 Zuschauerplätzen. Viele Male schon hat mein lieber und verehrter Kollege Wolfgang Adenberg (Celler Schule 1996) dort die Musicals auf die Bühne gebracht. In diesem Jahr habe ich die Ehre – und eine Ehre ist es tatsächlich.

Am 17. Mai ist die Premiere von Schneeweißchen und Rosenrot. Das Buch stammt von Dieter Gring,  die Musik von Friedrich Rau,  die Songtexte von mir. Regie führt Marc Urquhart
Und hier gibt es bis dahin täglich eine neue kleine Hörprobe.

Aber das ist eine andere Geschichte.

Als ich die ersten Proben begleitete und hier und dort etwas umschrieb, blieb ich an einer meiner Zeilen hängen.  Albin, der Zwerg, will die verzauberten Prinzen in die Falle locken, indem er sich selbst als Köder präsentiert:

Albin, von Karsten Kenzel 480x640
Foto: Karsten Kenzel

 

„Hier sitz ich und ich angle…..“

Heißt es tatsächlich „angle“? Oder sollte unser Zwerg nicht eher singen „Hier sitz ich und ich angel“? Mir kam das plausibler vor. Aber nicht plausibel genug, um es einfach zu machen. Also schrieb ich meinen Freund Bastian Sick an. Der fand die Frage so interessant, dass er sie in einen Beitrag seiner Kolumne  verwandelte.

Übrigens ist die neue Folge vom Dativ, der bekanntlich dem Genitiv sein Feind ist, gerade fertig und wird Mitte Mai erscheinen. Bestellen kann man sie schon jetzt.