Ge-o-dichte – neu aufgelegt

Dan The Man

Passauf! Man plant dich abzuzocken,
will Chamlos dir dein Geld entlocken!
Sie mögen dich am Zahltag nur:
Fahr lieber in die Schweiz zur Chur!

Die Kreide lässt du einfach liegen?
Da muss ich dich wohl strengstens Rügen!

Der Wasserspender ist geborsten!
Kommt schnell! Sonst muss ich bald verDorsten…

Der Kardinal hört keinen Reim?
Steckt ihn ins Tauberbischofsheim!

Der Wasserspender ist geborsten!
Kommt schnell! Sonst muss ich bald verDorsten…

Ihr könnt schon mal das Schwert bringen!
Ich muss heut noch mit Gärtringen…

Und Flensburgfräulein noch so sehr:
Der Ritterhude kommt nicht mehr!
Der Ritter fiel in einem Streite:
Man Buxtehude in die Seite
und schlug ihn furchtbar, bis er starb!
Nun Rendsburgfräulein nach dem Grab…

Und Flensburgfräulein noch so sehr:
Der Ritterhude kommt nicht mehr!

Wenn Erfurtzt, werden alle wach:
Er hat zu wenig Eisen, ach!

Ich streit’ mit keinem feinen Pinkel,
steig’ lieber auf und Reit im Winkl…

Ach, fahrt doch nicht mit solcher Schnelle,
sonst landet ihr noch in der Celle!
(Zumal ihr nach Promille stinkt,
wenn man euch voller Weinheim bringt…)

Heiko Wohlgemuth

Vom Lachen tun die Wangen weh
wenn ich solch lust’ge Wörthersee

Es macht mir keine große Sorg’
wenn ich ‘nen Reim bei Göteborg

Dan The Man

Du willst mit deutschen Dichtern protzen?
Nümbrecht, und falls die Leute kotzen,
ist klar: Bei diesen “Denklingen”
soll lieber der Heinz Schenk singen ;-)

Günter
Beim Arzt
“Trink ich vom Roten reichlich,
so krümmt mein ganzer Leipzig.”

Claudia Karner
Gleich geht’s los!
Es sprach Theodorakis: Mann!

Nach ein, zwei Ouzo Pakistan!

Reimquax
Üble Unterstellung
Woher wohl der Iwan den Porsche hat?
Ich würde mal sagen: er Stalingrad.

Paraguay am Rhein
Wat solle mir noch lang he stonn?
Dä Zoch, dä kütt nit. L’Asunción.

Keine Bewegung!
Scheu steht am See die Frau vom Yeti –
wenn ich jetzt in den Serengeti.

Norbert Tefelski

Ende 1
Karoline reibt sich
mit Gift ein und entLeipzig

Ende 2
Weil er sterbenskrank wurd’
ist nun auch der Frankfurt

Ende 3
Der Bestatter zählt sein Geld
bis er schließlich sElberfeld

Alternative für Wasserscheue
Wassertreten bis zu’n Waden
das ist fast so schön Wiesbaden

Anna (3.2.2011)
Knusperhäuschen unemanzipiert:
Du, Gretel, bist mal ganz still
Gemacht wird das, was Huntsville

Personalquartier:
Die Köchin wohnt mit Blick nach draußen
Im Keller muss der Oberhausen

Wer wird Millionär:
Der Küchenjunge stöhnt im Brass: Eh
Wie ich diese Tallahassee

Reimquax (2.2.2011)
Ein Franke im Urlaub
Des Spannjen is a grouser Shit:
nur Hundewoschd, wohin Madrid.

Claudia Karner:
Blaues Wunder
Die Mutti strahlt den Vati an.
Wie schön ist’s, wenn der Vatikan.

Archipoeta:
Karneval
Wenn Määnz es im Büddschee mol knapp hat,
find’ Fasenacht ganz ohne Kapstadt.

Unbekannter Kerl
Wenn du ihn die Kammer lässt,
halt lieber deinen Hammerfest!

Almabtrieb in Südtirol
Die Kuh will partout nicht ins Ennetal?
Na wenn schon, das ist doch dem Senegal.

Hunde unter sich
Der Einbrecher wird sicher schnell matt –
renn du hinterher,  ich Belgrad!

Claudia Karner:
Ein Bayer freut sich
Es is‘ fei gut,
schlaf i Beirut!

Georg Bungter:
Wintersport
Sie lief dem Dackel hinterher –
sie liebte ihren Val d‘ Isère

Arizona
Verdient der Bauer nie nix,
nützt ihm das ganze Phoenix

Nepal-TV
Der Schnitt ist fertig. Fast. Un nu?
Ich hab jetzt Pause. Kathmandu.

Nochmal Wintersport
Der Schlitten läuft so gut wie nie,
das ist ja beinah schon Vichy!

Stuttgart 21
Isch etz der Protescht vorbei?
Awa! Ette! Nix! Hanoi!

Maik Brandenburg
(falls es nicht ubedingt hinten stehen muss)
Klemmwitz
Wir konnten gar nicht lachen.
Kansas noch mal machen?

Edith:
Orientalisches Mahl
Doch, doch – das Lamm ist lecker.
Wer sagt denn, dass ich Mekka?

Barbara Berrien:
vorm Spiegel der Damentoilette:
Was machste fürn Gewese
um deine Blankenese….?

Verdauung:
Es findet,ist der Mensch satt,
das weitere im Darmstadt

  1. Barbara Berrien sagt:

    aus deutschen Landen:

    vorm Spiegel der Damentoilette:
    Was machste fürn Gewese
    um deine Blankenese….?

    Verdauung:
    Es findet,ist der Mensch satt,
    das weitere im Darmstadt

  2. Knusperhäuschen unemanzipiert:
    Du, Gretel, bist mal ganz still
    Gemacht wird das was Huntsville

    Personalquartier:
    Die Köchin wohnt mit Blick nach draußen
    Im Keller muss der Oberhausen

    Wer wird Millionär:
    Der Küchenjunge stöhnt im Brass: Eh
    Wie ich diese Tallahassee

  3. Claudia Karner (Celler Schule 2006) sagt:

    Gleich geht’s los!

    Es sprach Theodorakis: Mann!
    Nach ein, zwei Ouzo Pakistan!

    Trinkerschicksal
    (Alt, aber noch immer gut – und nicht von mir)

    Ach, wie tut das Herz mir weh,
    wenn ich im Maßkrug den Bodensee.

  4. Norbert Tefelski sagt:

    Ende 1

    Karoline reibt sich
    mit Gift ein und entLeipzig

    Ende 2

    Weil er sterbenskrank wurd‘
    ist nun auch der Frankfurt

    Ende 3

    Der Bestatter zählt sein Geld
    bis er schließlich sElberfeld

  5. Wir dachten miteinAndernach,
    bekamen miteinander Krach:
    Ob Saumagen so lecker mundet
    wie Remagen? Und wer erkundet
    wohl: Welches ist der beste Wein
    zu diesem Schmaus derWeil am Rhein?

  6. Und Flensburgfräulein noch so sehr:
    Der Ritterhude kommt nicht mehr!
    Der Ritter fiel in einem Streite:
    Man Buxtehude in die Seite
    und schlug ihn furchtbar, bis er starb!
    Nun Rendsburgfräulein nach dem Grab…

  7. Wenn ich in Sachsen-Anhalt,
    dann sag ich meinem Anwalt:
    „Ich möchte nicht im Eisleben,
    das wäre doch ein Scheißleben!
    Ich möcht‘ mich nicht zur Gardelegen,
    statt dessen mit Pomade pflegen
    und Stendaliebevoll gedeckt,
    ein Frühstückstisch, wenn man mich weckt,
    dann rief‘ ich froh mit starkem Halle:
    ‚Dessaugeil!‘ überall im Saale.“

  8. Ich wollte bloß ein Bier bringen
    und musste mit der Thüringen.
    Der Kühlschrank zeigte große Leere,
    als ob Gera-de Streiktag wäre.
    Ich Suhl-te mich im Selbstmitleid:
    Das Bier war weg, der Weg war weit
    zum Kiosk – dieser oder Jena?
    Egal, schick‘ ich halt Anna-Lena!
    Wenn sie zurück kommt, Weimar fein
    den neuen Kasten Starkbier ein!
    Darauf ein dreifaches Hurra:
    Ja, endlich ist der Sömmerda!

  9. Den Sommerzauber wollt‘ ich sehn
    – den zauberten die Augustfehn:
    Sie trugen nichts als ihre HEmden
    und grüßten freundlich jeden FrEmden.
    Wie trAurich: Feen gibts nicht mehr!
    Der Sommer ist jetzt öd und Leer…

  10. Vorpommern kamen wir zum Stehen,
    um Land und Leute anzusehen.
    „Wismar zur Ostsee, dort zum Bade?“
    „Ach nee – da Waren wir doch grade!“
    Nur Ludwig hatte das Verlangen,
    doch Ludwigslust war bald vergangen
    nach dem Menü vom Vormittag,
    das Schwerin seinem Magen lag.
    „Wir sollten uns jetzt Trollenhagen!“
    Und Hagen stieg in seinen Wagen
    – ein starker Abgang, große Show
    mit Täterä und Teterow!

  11. Kansas nicht woanders machen?
    Utah wird mir sonst zum Drachen!

    Louisiana, ab nach oben:
    Hört gefälligst auf zu toben!

    Nevadas ein blöder Trampel,
    Maine Fresse – ein Gehampel!
    „Lassen Sie die Idiotie –
    denn wir spieln hier Tennessee!“

  12. Wir nannten ihn den Kirchenpaten
    (von ihm war’n Spenden zu erwarten!)
    Er gab den Hutterern, den Amisch
    – für die Gemeinde gab er Garmisch!
    Trank bloß mal ab und zu ein Bierchen
    im Schatten seiner Partenkirchen 🙁

  13. Du denkst dir wohl, ich Merkenich,
    ja, das wär‘ meine Stärke nich‘,
    dein fieses Wesen zu durchschau’n?
    Ich bin erschüttert – I am Daun.

    (Ich dachte erst, dich schickt der Teufel
    – jetzt weiß ich es, ganz ohne ZwEifel…)

  14. „Das Auge tränt, die Ohren klingen,
    als ob mir tausend Englein singen…“

    „Sie leiden an Eurovision
    mit kürzester InBAKUtion
    – nein, KUBA! Wenn man davon müd is‘,
    kommt Fidel Castroenteritis…“

  15. Bring deiner Braut mal Rosenheim,
    um Liebe zu Erlangen!
    Mach ihr den Hof und sprich: „Ich träum‘
    von dir nur! Mein Verlangen
    ist immer dich zu Kissingen,
    Amberg und auch im Tale!
    Ich Kaufering und hoff, du nimmst
    mich endlich zum Gemahle!“

    (Und soll der Ring was edles sein:
    dann füg hinein den Oberstein…)

  16. Was bringst du mir hier Rüdesheim?
    Ich will ja gar nicht prüde seim
    – ääh, sein! Jedoch: Schockschwerenot!
    Da werden selbst die Heidenrod!
    Du kriechst aus deinem Niedernhausen
    und bringst zu mir das blanke Grausen,
    das hiermit angefangen hat:
    Viel schlimmer als ein Schlangenbad!

  17. Der PoliCEYLON erschien für mein Konto zu knapp,
    weshalb ich die Beamtenbeziehung jetzt KAP-
    STADTdessen MALIch, alte Bilder, echt SCHWER-
    IN Öl, GRAZo WIEN echter Vermeer.
    Nur grollt der TeNORWEGEN meinen Motiven,
    doch ich steh‘ nicht auf Sänger – ich MALEDIVEN.

  18. (aus der Grafschaft Kent:)

    Du Dover Postling, bring Pakete
    mir endlich wieder an die Tür!
    Doch du zischt ab wie ’ne Rakete,
    weil du zum Dartford musst – ich stier‘
    auf die Pakete-Abholkarte.
    Wie Manston das? Was soll das sein?
    Der Service nicht, den ich erwarte!
    Den Biddenden lässt du allein!

  19. Ja, Grevesmühlen mahlen fein,
    doch dauert das sehr lange!
    Dich ärgert Dassow ungemein,
    – bleib ruhig, keine Bange:
    Die Bummelei ist bald Passee!
    Man hört, der Pingelshagen,
    der Kalkhorst ist hier bald a.D.:
    Dann lässt es sich ertragen…

  20. Du willst dich mit dem Langenhagen
    um 12 Uhr hinterm Schulhof schlagen?
    Beim Altenhorst, ihr zwei Halunken,
    da habt ihr Brüderschaft getrunken!
    Nun höre ich von allen beiden:
    „Ich kann den andern gar niSchleiden!“
    Ihr seid doch freundschaftlich-verpeilt
    – sonst, wenn ihr euch nicht gRadebeult …

  21. (verbesserte Version)

    Du willst dich mit dem Langenhagen
    um 12 Uhr hinterm Schulhof schlagen?
    Beim Altenhorst, ihr zwei Halunken,
    da habt ihr Brüderschaft getrunken!
    Nun höre ich von allen beiden:
    “Ich kann den andern gar niSchleiden!”
    Ihr seid doch freundschaftlich-verpeilt
    – sofern ihr euch nicht gRadebeult …

  22. Man hört: Schakale jagen Futter!
    Man hört des Kaiserswerthe Mutter.
    Man hört die Geier beim Kadaver!
    Man hört der Kaiserin Palaver.
    Man hört den Brunftschrei der Hyänen!
    Man hört den Kaiser leise gähnen.
    Man hört die Wölfe heul’n im Rudel!
    Man hört des Kaiserslautern Pudel 😉

  23. Lana, komm und Latsch mit mir
    an das Meran, wo wir Ritten,
    manches Kaltern Abends hier
    durch den Sand in Taufern schritten.
    Trotz des Ratschings deiner Schwestern:
    „Nimm doch Klausen, der ist reich!“
    NieMals! Klausen, der war gestern!
    Alles Neumarkt dir sogleich,
    wenn du abends mit mir Schlanderst
    die Naturnsehnswürdigkeit!
    (Hier mit ihr, und nicht woanders,
    Bozen mir, den Weg zu zweit!)

    Lieblich singt uns der Pirol
    – das ist „Love@Südtirol“…

  24. Nur ungern hört der Singa PUR!
    Der Songwriter beklagt sich nur:
    „Das sind zu Delhikate Texte,
    komm, nimm sie weg! Und dann versteckste
    sie bitte schnell vor meinem Ohre!
    Sonst wird mir immer Bangalore!

    Doch Lore sagt: „Ich glaub‘, ich spinn, du!
    Und überhaupt: Wo soll’n die Hindu?“
    Ja, ging‘ es nicht als Talg-Futter?
    „Dir rieselt schon der Kalkutta!
    Das ganze Pakistan begierig
    und frisst die Platten – das wird schwierig!“

    Die Utta meinte es nur gut!
    Doch angesichts des Ganges,
    des Umgangstons verspürt sie Wut
    und Ärger ersten Ranges!
    Sie hälts für Manipurlation,
    ist innerlich am Cochin,
    denkt sich ’ne Bombay-Explosion
    – vergrätzt bis auf die Knochen!
    Und flötet doch bemüht-charmant:
    „Dann gebt sie doch der Loni!
    Die ist zwar Puri, aber taub
    – die hört das sowieso nie…“

  25. Da steht ihr nun, in starken Posen,
    mit hellen Trikots, kurzen Hosen,
    ihr lauft den Lemberg rauf und runter
    (der Trainer glaubt, das macht euch munter),
    ernährt euch richtig: Vitamine!
    Viel Kiewi und viel Apfelsine,
    und wenn ihr dies Turnier gewinnt,
    dann Danzig fröhlich wie ein Kind!
    Wahrscheinlich muss man dann gestehn:
    ’s Warschaurig, doch der Sieg war schön 😉

  26. Wenn ich die Stadt so dann und Wannsee,
    wenn ich das komische Gespann seh
    aus Wilhelmsruh und Konradshöhe,
    den Lankwitz, den ich nicht verstehe,
    der – wie wir aus dem Buch erfuhren –
    nur witzig ist für Frohna(u)turen,
    dort, auf des Tempelhofes Stufen,
    wird bald der Friedenausgerufen
    wo Karlshorst sich mit Friedrichshagen
    dann endlich anfängt zu vertragen
    – ich bin gesSpandauf diesen Schritt!
    Und trink darauf ein Moabit.

    Dann hör’n wir Friedrichshainoplatten
    und denken dran, wie schön wir’s hatten
    doch plötzlich stört uns ein Gestank, oh:
    Die saufen Schnaps und hören Pankow!
    Gesund ist dieser Brunnen nicht,
    verdrießlich endet das Gedicht:
    SamBuckow, das saufen die Eiligen eh
    – ich weiß, dass ich hier keine Heiligensee…

  27. ICE 502

    Mein Baselein, was seid ihr goldig!
    Ach, wenn ich könnte, ja, dann wollt ich
    mit euch nur immer Baden-Baden:
    Ihr habt so wunderschöne Waden!

    Den ganzen Tag lang möcht ich dranbleim,
    bis 18 Uhr (dann kommt dein Mannheim),
    Karlsruhe wäre arg gestört:
    Wir täten, was sich nicht gehört!

    Der Bonnze kommt und will was essen,
    ein bisschen Fernsehn nicht vergessen,
    sie schaut gern Pilcher, aber er Sport
    – schon dämmert ihr der feine Herford!

    Oh Bäslein, isch Hannoverkill,
    ming Hätz, dat klöpp un steiht nit still:
    Sag, wird es uns in Köln gelingen,
    Dortmund an Mund zusamm‘ zu bringen?

    Verlass‘ den Karl, von dem ich krank wurd‘
    – und schick‘ auch endlich diesen Frankfurt!

  28. Wir tranken in der Bar Celona,
    da traf ich plötzlich auf Ramona.
    Sie hielt uns alle zwar für Machos,
    doch gab sie mir von ihren Nachos.
    Auf einmal ging sie auf Toledo
    und kam zurück mit einem Pedro!
    Oviedo hast es schon gesehn:
    Sevilla nur mit Pedro gehn 🙁

  29. Neugraben sie im alten Dreck
    beim Altenwerder Bremen!
    Sie schlEppendorfdung mit hinweg
    – die sollten sich was schämen!
    So Schnelsen schippen, sieht man’s kaum,
    da sind sie ganz geRissen,
    die Hoheluft riecht wie ein Traum
    – ein Alptraum! Wie bescheiden 😉
    Die Altengammelpflanzen düngt
    man dann mit diesem Dünger
    – kein Wunder, dass das Heimfeld stinkt!
    Jedoch, ihr langen Finger:
    Es wird nicht klappen, tut mir leid,
    und geht ihr auch aufs Ganze,
    weil euer Volksdorf nicht gedeiht,
    ihr habt doch keine Schanze!
    So ahn‘ ich’s, wie ich Amateur
    Jenfeldversuch verstehe,
    denn unrecht Gut, das wächst nur schwer:
    Kein Lohn bei Allermöhe!

  30. Wenn auf der Farmsen Traktor hör’n,
    fährt Billstedts in die Bohnen,
    so will er Waltershof zerstörn,
    für Bill wird es sich lohnen:
    Der Hausbruch – das ist sein Kalkül –
    wird Walter ruinieren.
    Da Hamm wir’s doch: Kein Feingefühl!
    Niendorfstreit akzeptieren…

  31. Ich kam ein bisschen aus der Spur,
    weil selbst Konstantinopel fuhr.
    Das fand ich – tut mir leid! – Byzanz,
    ich mein‘: bizarr! So ohne Glanz
    in Richtung der Türkei zu ledern,
    das Istanbullshit auf vier Rädern…

  32. Daniel D. Nowak sagt:

    Nun schau doch bloß, wie diese Plauen
    sich in der Kneipe bös verhauen!
    Und wie sie bald mit Stühlen schMeißen!
    Klamotten schon vom Leipzig reißen!
    Willst du, dein Mann kommt heil nach Haus,
    dann Dresden um und schleppsten raus!

  33. Dan the Man sagt:

    Zwei Mönchen Gladbach präsentieren,
    erschien mir Klever, denn, nun ja:
    Ich wollt mir nicht den Moers abfrieren
    in Kaltenkirchen! Ist doch wahr…

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