Das Gedicht des Monats – und ein heißer Tipp: Das Krisenbüro

Fotografin: Sylvie Gagelmann

Zusammengestellt von Turid Müller

Michael Feindler nutzt sein Monatsgedicht erstmals für Werbung – und zwar für ein brandneues TV-Format…

 

Corona und der Lockdown stellen uns als Gesellschaft vor große Herausforderungen. Zu tun gibt es für uns Kreative also mehr als genug. Da ist so Vieles, was im Argen liegt und dringend kommentiert werden müsste: Das Sterben der Kulturszene, die Forderung danach, die „Schwächsten in der Gesellschaft einfach sterben zu lassen“, und das Wiedererstarken mancher alter Denkmuster. Doch gerade jetzt gibt es zu wenig Bühnen dafür. Wir schaffen uns daher neue, virtuelle. So auch Michael Feindler. Darum gibt es in seinem aktuellen – und wie immer mit spannenden Links gespickten – Newsletter diesmal einen…

 

 

TV-Tipp in eigener Sache

Ich wünscht, man hätte mich gebeten,
gleich morgen wieder aufzutreten
und mit der Bahn herumzureisen
zu Bühnen, die zur Zeit verwaisen.
Doch das ist aktuell nicht drin.
Ich akzeptiere Grund und Sinn,
bemerke aber immer wieder:
Ich brauch für Kabarett und Lieder
ein so genanntes Publikum,
sonst bleiben meine Worte stumm;
ein Vers erwacht erst dann zum Leben,
kann ich ihn munter weitergeben.

Es bleibt ein Trost (obgleich ein schwacher):
Für Poesie und feine Lacher
konnt ich mit einigen Kollegen
im Fernseh’n kürzlich was bewegen.
Und so empfehle ich als Wink
mit einem Zaunpfahl diesen Link:
Das Krisenbüro – Drei Satiriker off Stage | MDR

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